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Verkehr

17.09.2020

A8: Schilderbrücken brauchen noch Jahre

Auf den Autobahnabschnitten der A8 zwischen Neusäß und Ulm ist in absehbarer Zeit nicht mit Schilderbrücken zu rechnen.

Ministerium spricht auf Anfrage des Abgeordneten Deisenhofer von langer Frist

Auf den Autobahnabschnitten der A8 zwischen Neusäß und Ulm ist in absehbarer Zeit nicht mit Schilderbrücken zu rechnen. Das geht aus einer Landtagsanfrage des Grünen-Abgeordneten Max Deisenhofer hervor.

Wie das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr schreibt, hat die Behörde bislang lediglich „vorgeschlagen, auch im Bereich zwischen der Anschlussstelle Neusäß und Ulm den Auftrag zur Planung einer Streckenbeeinflussungsanlage zu erteilen“. Eine abschließende Antwort des Bundesministeriums für Verkehr steht noch aus.

Deisenhofer: „Das bedeutet, dass noch nicht mal sicher ist, ob die viel gepriesenen Telematikanlagen zwischen Neusäß und Ulm überhaupt kommen.“ Diese Auskunft stehe in krassem Gegensatz zu der Botschaft, die die CSU im Zuge des diesjährigen Kommunalwahlkampfes vermittelt habe.

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Ebenso unklar bleibt, wann die A8 zu einer Teststrecke für autonomes Fahren wird, wie es Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) im Februar verkündet hatte. Nach Auskunft des Freistaats befinde sich das Konzept noch in Arbeit. Für den Grünen Deisenhofer liegt die Schlussfolgerung auf der Hand: „Die Bürgerinnen und Bürger der Landkreise Augsburg, Günzburg und Neu-Ulm werden sich noch viele Jahre gedulden müssen, bis elektronische Anzeigen den Verkehrsfluss regulieren – falls überhaupt. Für den Abschnitt Neusäß – München gibt es wenigstens mit 2025 schon ein Zieldatum.“

Er halte „an Unfallschwerpunkten zu Hauptverkehrszeiten nach wie vor temporäre Geschwindigkeitsbegrenzungen für eine probate Übergangslösung.

Wo die empfohlene Richtgeschwindigkeit massiv überschritten wird, kann ein Tempolimit Leben retten, Einsatzkräfte entlasten und den Abgas- und Lärmausstoß herabsenken“, so Deisenhofer am Mittwoch gegenüber unserer Zeitung.

In einem Interview mit unserer Redaktion zeigt sich auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz unzufrieden mit der Entwicklung und fordert Verbesserungen. Auf der A8 rund um Augsburg gilt seit Sommer tagsüber Tempo 120. Nicht reguliert ist dagegen der unfallträchtige Abschnitt zwischen Neusäß und Zusmarshausen. Das Interview mit Durz lesen Sie auf "Seite 35

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