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AVV: Warum es mehr Geld kostet

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Kommentar Von Christoph Frey
19.02.2019

Verschlungen und alles andere als Schnellstraßen sind die Entscheidungswege beim Verkehrsverbund AVV, bei dem viele Beteiligte mitreden (müssen).

Im Grunde aber lässt sich eines feststellen: Wenn es für die Kundschaft im großen Stil preiswerter werden soll – was ja auch durch eine Ausweitung des Angebots geschehen kann –, dann geht das nur mit Geld, in diesem Falle Steuergeld. Die Zeiten, dieses in größerem Umfang als bisher für den Nahverkehr im Raum Augsburg lockerzumachen, scheinen günstig.

Erstens gilt die Mobilitätswende angesichts von Diesel-Debatte, Klimawandel und verstopften Straßen als unabdingbar, was neuerdings und zweitens auch die CSU-geführte Staatsregierung in Wallung versetzt, die wiederum drittens reichlich Steuergeld zur Verfügung hat. Das wiederum kann sich – viertens – schnell ändern, weshalb es angeraten ist, jetzt zügig Vorstellungen zu entwickeln, wie es denn im Raum Augsburg besser werden kann mit dem Nahverkehr.

Es gibt viele Ansatzpunkte

Dafür gibt es viele Ansatzpunkte, von denen etliche wenig mit den Fahrpreisen zu tun haben. Bessere Bahnhöfe, schönere Haltestellen, pünktlichere Fahrzeuge und bessere Anschlüsse sind am Ende vielleicht sogar überzeugender als allein der Preis.

Welche Verbesserungen im Nahverkehr geplant sind, lesen Sie in unserem Artikel: Die Wochenkarte kommt wieder

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