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30.04.2015

Abitur: Jetzt wird’s ernst

Mehr als 230 Schüler treten in Neusäß und Gersthofen an

Augsburg Das Abitur ist für viele die Pforte zu einem der besten Sommer ihres Lebens. Doch diese Monate in der Schwebe zwischen Schule und Orientierung in Richtung Berufsleben muss man sich erst verdienen.

Deswegen wird es heute wieder ernst – die Turnhallen sind mit Tischen bestückt, die Schreibbögen liegen bereit, und die Abituraufgaben sind ausgepackt. Das erste Fach ist Deutsch, die Arbeitszeit sind 270 Minuten: Jeder der rund 39000 Kandidaten in Bayern muss diese Prüfung bearbeiten. Im Paul-Klee-Gymnasium in Gersthofen treten 104 Schüler an: „Wir haben dieses Jahr einen außergewöhnlich großen Jahrgang – da wird die Verleihung etwas länger dauern als sonst“, sagt der Schulleiter Peter Krauß. Die Gersthofer Gymnasiasten haben alle drei schriftlichen Prüfungen in der Turnhalle. Der nächste Termin ist Dienstag, 5. Mai, dann steht das sogenannte „3. Abiturprüfungsfach“ an. Dafür stehen fast alle Fächer aus der Oberstufe zur Auswahl, in den drei schriftlichen und zwei mündlichen Prüfungen müssen aber mehrere Themenbereiche abgedeckt werden. Das letzte schriftliche Fach, bei dem wieder alle Kandidaten ranmüssen, ist Mathematik: Hier hatten die Abiturienten die Wahl, ob sie die Aufgaben am Freitag, 8. Mai, mit oder ohne Taschenrechner bearbeiten wollen. „Alle Kandidaten haben sich für den Taschenrechner entschieden“, sagt Krauß. Das bedeutet auch, dass die Schüler eine halbe Stunde weniger Bearbeitungszeit haben.

Im Justus-von-Liebig Gymnasium Neusäß treten ebenfalls alle der rund 130 Kandidaten mit ihrem Taschenrechner im Anschlag zum Mathematik-Abitur an. Auch hier finden alle drei schriftlichen Prüfungen in der Turnhalle statt. „Wir erwarten keine Besonderheiten“, erklärt Schulleiter Stefan Düll. Wegen der Baustelle des neuen Schulzentrums macht man sich in Neusäß übrigens keine Sorgen: „Das Landratsamt ist informiert, und die Bauarbeiter sind angehalten, während der Prüfungszeiten die Lärmentwicklung möglichst gering zu halten.“ (ardt)

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