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Ehingen

30.07.2010

Abschied mit bunten Luftballons

Die letzten Schüler der Grundschule Ehingen hängten zum Abschied selbstgebastelte Postkarten an ihre Gasluftballone und ließen diese fliegen - mit Rückadresse "Kinderhaus Ringelreihen, Ehingen". So erhalten die Kindergartenkinder im September hoffentlich viele herzliche Willkommensgrüße von ihren "Vorgängern". Foto: Langner
Bild: Langner

Mit bunten Luftballons verabschiedeten sich die letzten Ehinger Schüler und Lehrerinnen von ihrer Grundschule, die zum Schuljahresende geschlossen wird.

Die ersten Zeilen der örtlichen Schulchronik wurden bereits 1760 geschrieben - somit viele Jahre vor Einführung der allgemeinen Schulpflicht in Bayern im Jahr 1802. Anfang der 60er Jahre wurde das jetzige Schulgebäude erbaut und 1964 weitblickend mit den Worten "Diese Schule ist für Generationen" eingeweiht.

Aktuelle schulpolitische Entscheidungen dementieren heute diese Aussage. Nach 45 Jahren Schulbetrieb wird diese Grundschule nun geschlossen - trotz intensiver und langanhaltender Bemühungen um deren Erhalt (wir berichteten).

Eröffnung am 6. September

Abschied mit bunten Luftballons

Dennoch wird das Schulhaus in Zukunft nicht verwaist sein. Hier entsteht ein Kinderhaus. Die Luftballone symbolisieren somit auch Vorfreude auf die künftige Nutzung als Kindertageseinrichtung der Gemeinden Ehingen und Allmannshofen, die am Montag, 6. September, eröffnet wird.

Die Trägerschaft übernimmt der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). 40 Kinder werden in zwei Kindergartengruppen im "Kinderhaus Ringelreihen" betreut. Der gleichnamige Brunnen, inmitten des Ensembles von Rathaus, Kirche und Schulgebäude, stand Pate bei der Namensfindung.

"Das Angebot einer Kinderbetreuung vor Ort wurde sehr gut angenommen. Das Kinderhaus wird eine große Bereicherung für unsere Gemeinde sein, auch wenn der Abschied von der Grundschule schmerzlich ist", betonte Bürgermeister Franz Schlögel.

In den kommenden Wochen wird nun mit Hochdruck das Schulhaus zum Kinderhaus umgestaltet. Aufgrund des engen zeitlichen Rahmens engagieren sich Eltern und ehrenamtliche Helfer zusammen mit den Gemeinden und unterstützen den ASB nun bei der raschen Umsetzung. (moma)

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