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05.02.2015

Ärger für Bau-Investor

Einen außergewöhnlichen Gang hat ein Bauantrag für ein Mehrfamilienhaus am Gessertshauser Mitterfeld jetzt durch die Gremien genommen: Nachdem der Bauausschuss die formlose Voranfrage des Investors nach zwei Veränderungen schließlich mit 8:0 Stimmen für gut hielt, plante der Bauwerber weiter in die Richtung des vorliegenden Plans.

Auf die positive Voranfrage folgte eine kalte Dusche

Wenige Wochen später folgte jetzt im Gemeinderat die kalte Dusche: Der Bauantrag wurde mit 16:1 Stimmen abgelehnt. „Es gab in der Zwischenzeit viele Bedenken von den Nachbarn“, erläuterte Bürgermeisterin Claudia Schuster im Anschluss an die Sitzung mögliche Beweggründe der Gemeinderäte. Das Haus mit sechs Wohnungen sollte in einem Wohngebiet entstehen, in dem hauptsächlich Einfamilien- und Doppelhäuser zu finden sind. Auf einer neuerlichen Sitzung des Bauausschusses war der Bauantrag deshalb nicht entschieden, sondern ans große Gremium des Gemeinderats verwiesen worden.

Der Bauwerber reagierte sichtlich verärgert. Immerhin hatte er inzwischen viel Geld in die Planung gesteckt. Claudia Schuster erinnert allerdings daran, dass ein Ja zu einer formlosen Bauvoranfrage noch keine rechtliche bindende Entscheidung sei. Dennoch sagt sie, dass es sich in diesem Fall um eine Ausnahme, nicht um die Regel handle. (jah)

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