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Verkehr

07.06.2018

Ärger über die Gegner der Staatsstraße

Heretsrieder Gemeinderäten stößt auf, dass von einer „Monstertrasse“ die Rede ist

Die Staatsstraße 2036 hat im Gemeinderat Heretsried einmal mehr für Unmut gesorgt. Den Kommunalpolitikern stößt auf, dass die Gegner immer wieder von einer „Monstertrasse“ sprechen, die quer über die Peterhof-Wiese gebaut werden solle. Problem sei auch nicht die Strecke am Peterhof, sondern danach, wo Kurven entschärft und Kuppen abgeflacht werden sollen. Und auch der Bau einer Bushaltestelle wie bei Holzhausen-Waldheim, wo die Fahrgäste derzeit praktisch am Straßengraben ein- und aussteigen müssten, und Querungshilfen verbrauchten nun einmal Fläche. Die Flächen für Entwässerungssysteme blieben schließlich grün.

Gemeinderat Winfried Jacob beklagte sich über die vielen Unwahrheiten, die verbreitet würden. So sei die eingereichte Petition keine Petition der Bürgermeister, sondern der Gemeinden. Die Petition kann auf der Homepage der Gemeinde Heretsried eingesehen werden.

Gemeinderat Karl-Heinz Tomaschewski meinte, dass zwar riesige Landmaschinen zugelassen, die Straßen aber nicht entsprechend hergerichtet würden. Ein Traktor, der derzeit auf der Staatsstraße fahre, rage in der Regel in die Gegenfahrbahn. Die Gemeinde müsse sich beim Bau ihrer Bürgerhäuser an gesetzliche Vorgaben halten (wie behindertengerechte Zugänge und Steigungen unter sechs Prozent für die Feuerwehrzufahrt); bei der Staatsstraße würden geltende Regeln dann aber außer Acht gelassen.

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Verärgert ist der Gemeinderat auch über das Ingenieurbüro Arnold Consult, weil es beim Hochwasserschutzkonzept nicht vorangeht. Wenn dann doch Planungsunterlagen zugeschickt würden, beinhalteten die nicht die Dinge, die man zuvor abgesprochen habe, hieß es in der Sitzung. Das waren weitere Themen:

Der Eichenprozessionsspinner hat mehrere Bäume im Gemeindegebiet befallen. Wenn Menschen mit den Brennhaaren der Raupe in Berührung kommen, kann das gefährlich werden. Für die Absaugung besteht derzeit eine längere Wartezeit. Plakate mit Warnhinweisen für befallene Bäume sind im Rathaus erhältlich. Der Eichenprozessionsspinner hat derzeit viele Bäume befallen, unter anderem auch rund um Welden, Horgau, Dinkelscherben und Zusmarshausen.

Die Gemeinde hat die Möglichkeit, das Grundstück hinter der Lauterbrunner Straße Steinriesel zu erwerben. Hier soll das Baugebiet Steinriesel II entstehen.

Bereits nach zehn Tagen lag Bürgermeister Heinrich Jäckle der Förderbescheid für die Wohnbauförderung in Heretsried vor. Die Förderanträge für die Dorferneuerung sollen in Kürze fertig sein und eingereicht werden.

Die Gemeinde stellt in den Sommerferien wieder Ferienarbeiter ein. Der Stundenlohn beträgt sieben Euro. Das Angebot richtet sich auch an Schüler, die im Herbst eine Ausbildung beginnen oder bereits volljährig sind. (hes)

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09.06.2018

Der Heretsrieder Gemeinderat regt sich über Tatsachen auf? Es handelt sich bei diesem Bau um eine Monstertrasse. Einen derart agressiven Eingriff in die Natur kann man nur so bezeichnen. Und die Wahrheit darf man in diesem Land wohl in der Öffentlichkeit benennen. Es werden für die Landwirtschaft immer größere Landmaschinen gebaut (Monsterfahrzeuge) und dann sollen einfache Landstraßen so einfach diesen wenigen Fahrzeugen, die sich auch nur in begrenzten Zeiträumen auf den Straßen befinden, gleichartig umgebaut werden? Außerdem kann der Heretsrieder Bürgermeister nicht für die Gemeinde diese Petition einreichen, denn nicht alle Heretsrieder Bürger stehen dahinter. Ich als Heretsbürger stehe strikt gegen diesen Monsterbau und teile diese Meinung auch öffentlich. Mit meiner Ansicht bin ich Gott sei Dank nicht alleine.

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