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Gersthofen

04.02.2020

Aller guten Dinge sind drei

Zum dritten Mal wird Gerhard Hildmann im Sommer den TSV Gersthofen als Trainer übernehmen. Über die Verpflichtung des erfahrenen Coaches freuen sich die Abteilungsleiter Ulf Haas (links) und Klaus Assum.
Bild: Guido Meier

Plus Beim TSV Gersthofen ist ein Nachfolger für das am Saisonende scheidende Trainerduo Florian Fischer und Mario Schmidt gefunden.

Die Spatzen unter dem Zeltdach der Abenstein-Arena haben es schon seit ein paar Wochen gepfiffen. Seit Dienstag ist es amtlich: Gerhard Hildmann wird beim Fußball-Bezirksligisten TSV Gersthofen im Sommer die Nachfolge des am Saisonende scheidenden Trainerduos Florian Fischer/Mario Schmidt antreten. Der 54-Jährige, der in Stettenhofen wohnt und momentan noch beim Landesligisten FC Ehekirchen die Kommandos gibt, heuert bereits zum dritten Mal bei den Ballonstädtern an.

Zum ersten Mal kam Gerhard Hildmann, der von 2003 bis 2010 gemeinsam mit Heiner Schuhmann als Scout für Borussia Dortmund gearbeitet hatte, in der Saison 2010/11 als Co-Trainer unter Robert Walch zu den Ballonstädtern. Als Vizemeister der Landesliga Süd wurde nach einem 3:1-Sieg im Relegationsspiel gegen die SpVgg Selbitz vor 1500 Zuschauern in Schwabach der Aufstieg in die Bayernliga gefeiert. Nachdem in der Spielzeit 2011/12 unter dem Trainer-Duo Walch/Hildmann der Klassenerhalt geschafft werden konnte, übernahm Gerhard Hildmann die alleinige Verantwortung für eine Mannschaft, aus der sich aus finanziellen Gründen immer mehr Spieler verabschiedeten. Nach zehn Spielen, in denen nur fünf Punkte errungen werden konnten, stellte Hildmann sein Amt zur Verfügung.

Den TSV Gersthofen zum dritten Mal übernehmen

Sein zweites Engagement bei den Schwarz-Gelben hatte Gerhard Hildmann, als er im Winter 2018 für den völlig überraschend seinen Ausstieg als Spielertrainer erklärenden Eddi Keil spontan in die Bresche sprang. Nach vier dramatischen Relegationsspielen, in denen zunächst der TSV Aindling (3:0 und 1:0) eliminiert wurde, scheiterte der TSV Gersthofen schließlich auf den letzten Drücker am SC Aufkirchen (2:1 und 0:3). Aller Guten Dinge sind drei – im Sommer wird der Polizeibeamte nun zum dritten Mal den TSV Gersthofen übernehmen. Bei Abteilungsleiter Klaus Assum ist die Freude riesengroß: „Wir sind glücklich, dass wir mit Gerhard Hildmann einen erfahrenen Trainer für die Saison 2020/21 gefunden haben. Er war unser Wunschkandidat Nummer eins.“

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Dabei kam die dritte Zusammenarbeit eher zufällig zustande. „Wir wollten bei Gerhard Hildmann eigentlich nur anfragen, ob er denn jemand wüsste, der in Gersthofen Trainer werden könnte“, plaudert Assum aus dem Nähkästchen. „Dabei kam heraus, dass er am Ende der Saison in Ehekirchen aufhört. Von da an war er unser Wunschkandidat Nummer eins“, so der Gersthofer Fußball-Boss. „Er kennt die Leute. Er kennt den Verein. Er ist der perfekte Mann für den TSV Gersthofen.“

"Es gibt einen Plan A und einen Plan B"

Wer sein Co-Trainer werden wird? „Diese Personalie ist noch offen“, sagt Klaus Assum, „da gibt es einen Plan A und einen Plan B.“ Vorstellbar wäre durchaus eine Vater/Sohn-Konstellation, denn Gerhard Hildmann fungiert zusammen mit seinem Filius Michael, der beim TSV Aindling spielt, als DFB-Stützpunkttrainer. „Nachdem jetzt die Trainerfrage geklärt ist und die Kaderplanung auf Hochtouren läuft, gilt es nun den Focus auf die letzten zehn Spiele zu legen um das Ziel, den Aufstieg in die Landesliga, nicht aus den Augen zu verlieren“, richtet Klaus Assum seinen Blick schon in die Zukunft. Am Montag, 10. Februar, beginnt der TSV Gersthofen die Vorbereitung auf die Restsaison. „Alle sind heiß wie Frittenfett“, sagt Assum.

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