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Altenmünster

09.12.2020

Altenmünster treibt Breitbandausbau für schnelles Internet voran

Der Gemeinderat in Altenmünster spricht sich für Glasfaserversorgung in allen Ortsteilen aus.
Bild: Klaus-Dietmar Gabbert, dpa (Symbolbild)

Plus Der Gemeinderat in Altenmünster spricht sich für Glasfaserversorgung in allen Ortsteilen aus. Ein neues Förderprogramm vom Staat hilft dabei.

In einigen Neubaugebieten Altenmünsters sind Glasfaseranschlüsse für einen schnellen, komfortablen Zugang zum Internet bereits seit Längerem installiert, doch viele Ortsteile müssen sich bisher mit Kupferleitungen zwischen Verteiler und Haus sowie mit Übertragungsraten von maximal 50 Mbit/s begnügen. Damit soll in vier bis fünf Jahren Schluss sein: Bis dahin soll die gesamte Gemeinde mit Glasfasertechnik ausgestattet sein.

Den ersten Schritt dazu hat der Gemeinderat Altenmünster gemacht: Er sprach sich einstimmig für den Breitbandausbau aus. Erleichtert wird ihm diese Entscheidung durch die bayerische Gigabitrichtlinie, ein Förderprogramm des Freistaates Bayern, der den Ausbau mit bis zu 90 Prozent der Kosten bezuschusst. Auf diese Weise ließe sich nach den Worten von Bürgermeister Florian Mair die Mammutaufgabe, die einige Millionen Euro kosten werde, über mehrere Haushaltsjahre verteilt bewältigen.

Bürgermeister hält Breitbandausbau in Altenmünster für unverzichtbar

Jürgen Schuster von der Corwese GmbH aus Heretsried erläuterte den Gemeinderäten das Förderprogramm und stellte ihnen die Ergebnisse einer Voruntersuchung durch seine Beratungsfirma vor. Demnach werden rund 1500 der knapp 1730 Adressen in Altenmünster als förderfähig eingestuft, weil die Datenübertragungsraten dort zurzeit unter 100 Mbit pro Sekunde liegen.

Bürgermeister Mair hält den Ausbau für unverzichtbar: „Für mich führt kein Weg daran vorbei. Schon jetzt erreichen uns im Rathaus immer wieder Anfragen nach Glasfaseranschlüssen. Und wenn wir uns heute dazu entschließen, dauert es bis zum vollständigen Ausbau immer noch rund fünf Jahre.“

Der Gemeinderat folgte dieser Argumentation und beauftragte die Corwese GmbH, zusammen mit einer auf derlei Verfahren spezialisierten Anwaltskanzlei die europaweite Ausschreibung vorzubereiten.

Wasserversorgung in Altenmünster wird untersucht

  • Wasserversorgung Außerdem beschloss das Gremium, die Wasserversorgung des Ortes grundlegend untersuchen zu lassen, um festzustellen, wo dringender Sanierungsbedarf bestehe. 70 Prozent der Kosten für das Gutachten in Höhe von 27.500 Euro werden durch einen Zuschuss gedeckt. „Wir alle haben mitbekommen, was anderen Gemeinden beispielsweise mit Chlorungsanordnungen passiert ist“, sagte Bürgermeister Mair. Eine solche Notsituation wolle er unbedingt vermeiden.

Maskenpflicht rund um Kindergarten und Krippe in Altenmünster

  • Maskenpflicht Künftig gilt rund um Kindergarten und Kinderkrippe am Hennhofer Weg in Altenmünster die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Diese Vorschrift werde das Landratsamt erlassen, kündigte Bürgermeister Mair an. Schon bislang waren Eltern verpflichtet, beim Bringen oder Abholen der Kinder Mund und Nase zu bedecken, was ein Vater jedoch kategorisch abgelehnt habe. „Die Mitarbeiterinnen der Tagesstätten werden durch die Gesundheitsgefahr und durch die ständigen Diskussionen belastet“, erklärte Mair. Deshalb habe er sich an das Landratsamt gewandt, das die Anordnung auch durch die Polizei kontrollieren lasse.

Friedhöfe der Ortsteile werden auf Barrierefreiheit überprüft

  • Friedhöfe Die Verwaltung der Gemeinde Altenmünster wird die Friedhöfe der Ortsteile auf Barrierefreiheit überprüfen. Gemeinderat Hubert Kraus hatte kritisiert, dass Menschen mit Rollstuhl oder Rollator am Friedhof in Zusamzell die Grabreihen ohne Hilfe nicht erreichen könnten. Simon Litzel ergänzte, dass ähnliche Probleme auch auf anderen Friedhöfen der Gemeinde bestünden. Jetzt sollen die Verhältnisse überprüft und Lösungen gesucht werden.

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