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Unterkunft für Heimatverein

17.03.2009

Altes Bauernhaus interessiert die Gemeinde

Ein - wie es Bürgermeister Anton Gleich nannte - besonderer Bauantrag auf Abbruch, stand auf der Tagesordnung. "Unweit vom Rathaus in Richtung Kruichen steht ein verfallenes Bauernhaus, das zwar unter Denkmalschutz steht, aber die Erben würden es gerne abreißen und den Grund verkaufen", so Gleich.

Bilder zeigten den schlechten Zustand des Hauses. Der Bürgermeister informierte weiter über einen Brief des Heimatpflegers Dr. Peter Fassl, welcher vorschlug, das Gebäude, Baujahr circa 1830, solle die Gemeinde erwerben. Renoviert und hergerichtet könnte es dann vom Heimatverein Bonstetten genutzt werden.

Anton Gleich äußerte sich dahin gehend, dass die Gemeinde mit Einverständnis des Landratsamtes und der Denkmalschutzbehörde entscheiden müsse, wie man mit dem Gebäude weiter verfahren wolle.

Petra Zinnert-Fassl widersprach. Lediglich eine Stellungnahme sei hierüber abzugeben, entscheiden würde die Denkmalschutzbehörde. Bei einem Kauf des Hauses durch die Gemeinde - im Internet würde das Haus für 50 000 Euro angeboten - würde man über das einzige profane (weltliche) Denkmal des Ortes verfügen.

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Ortschronik in der Heimatstube

"Wir könnten eine Heimatstube einrichten und mit Material aus Ortschronik, Erinnerungen der Vereine sowie Sammlungen das Gedächtnis Bonstettens über Generationen hinweg dort zeigen und erhalten."

Dr. Georg Kaim (CSU/Unabhängige) warnte vor den Renovierungskosten, deren Höhe nicht absehbar sei. Er schlug vor, einen Fachmann mit der Prüfung des Gebäudes zu beauftragen.

Im Rat wurde weiter diskutiert, ob und wie bei gemeindlicher Nutzung das Problem mit dem Verkehr zu regeln sei und ob sich wegen Schimmelbefalls eine Renovierung überhaupt noch durchführen lasse.

Letztendlich entschied man sich, mit Einverständnis der Eigentümer, einen neutralen Fachmann zu beauftragen und parallel dazu sich mit der Denkmalschutzbehörde zu besprechen.

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