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Tradition

29.01.2019

Altes Pestgelübde füllt Kirche und Vereinsheim

In der Mannschaftswertung lagen der Schützenverein, der Koffer und der Gymnastikverein vorn. Einen Trostpreis erhielten die Kommunionkinder.
Bild: Sebastian Kriener

Das Sebastiani-Schießen erfreut sich in Agawang steigender Beliebtheit

Der Tag des heiligen Sebastian ist in Agawang ein „Halbfeiertag“. Denn dies versprachen die Bürger vor Jahrhunderten in einem Pestgelübde: „Von Arbeit frei und ganz zur Ehre Gottes“ soll dieser Tag sein.

So wird bis heute in Agawang jedes Jahr ein Festgottesdienst aus diesem Anlass gefeiert.

Dieses Jahr stellten sich beim festlichen Gottesdienst mit Pfarrer Ralf Putz und Gemeindereferentin Gabi Kögel-Schütz die neuen Erstkommunionkinder der Gemeinde vor. Kögel-Schütz nutzte die Gelegenheit und erklärte während des Gottesdienstes den Kindern die Elemente und den Ablauf der Eucharistiefeier.

Anschließend luden Feuerwehr und Schützenverein das ganze Dorf zum Sebastiani-Schießen ins Vereinsheim ein. Mannschaften aller Vereine und Gruppierungen maßen sich im sportlichen Wettstreit auf die Glücksscheibe. Bei der Einzelwertung entschied eine Kombination aus Treffern und Teilern, sodass auch weniger versierte Schützen eine reelle Chance hatten.

Das Sebastiani-Schießen erfreut sich jedes Jahr steigender Beliebtheit. 106 Teilnehmer waren am Start zur Freude der Organisatoren Markus Steinle vom Schützenverein und Gerhard Schwarz von der Feuerwehr. Wie bereits in den vergangenen Jahren war das „Lichtgewehr“ von den Kindern heiß umlagert. Hier wird kein Blei verschossen; ein Laserstrahl markiert den getroffenen Punkt und zeigt das Ergebnis direkt am Bildschirm an.

In der Mannschaftswertung belegten die ersten drei Plätze der Schützenverein, der Koffer und der Gymnastikverein. Einen Trostpreis für das Schlusslicht erhielten die Kommunionkinder. Harald Zott vom Koffer durfte die Sebastianischeibe übernehmen. Sein 8,9-Teiler brachte ihn mit 63,9 Punkten auf den 1. Platz. Theo Mayr vom Heimatverein und Petra Hefele vom Schützenverein folgten auf Platz 2 und 3. Nach der Siegerehrung wurden die gewonnenen Brotzeit-Körbe zu später Stunde noch gemeinsam verspeist. (AL)

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