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Dorferneuerung

24.06.2017

Am Montag geht der Kanalbau weiter

Der Gemeinderat hat beschlossen, wie Hegnenbach neu gestaltet werden soll

Die Dorferneuerung in Hegnenbach geht in die nächste Runde. Bei der jüngsten Sitzung stimmte der Gemeinderat Altenmünster nach langer Planung dem Entwurf zur Dorferneuerung zu. Die Bauarbeiten des Kanals, die bereits im Mai vergangenen Jahres begonnen hatten, gerieten letztens ins Stocken. Bürgermeister Bernhard Walter ist jedoch zuversichtlich, dass die Bauarbeiten bald abgeschlossen werden: „Nach der Entnahme neuer Bodenproben und der Behebung verschiedener Probleme kann es am Montag mit dem Kanal weitergehen“, erklärte er. „Ich hoffe, dass wir dann mit dem Kanal in diesem Jahr noch fertig werden.“

Weiter geht es dann mit der Erneuerung des Dorfplatzes, der St. Georgstraße und der Zusamzeller Straße. Einige weitere Punkte, wie etwa die Erneuerung des Festplatzes, der Talstraße oder der Rischgauerstraße mussten finanzbedingt aus dem Entwurf gestrichen werden. Laut Walter lagen die ersten Schätzungen für die Dorferneuerung nämlich bei mehr als vier Millionen Euro – der Gemeinde stehen jedoch nur etwa 2,2 Millionen zur Verfügung.

Für die Gestaltung des Dorfplatzes sind eine Baumbepflanzung, ein Wasserspiel und eine Art Denkmal angedacht. Außerdem werden neue Fahrradständer aufgebaut. Hier wurde überlegt, auch eine E-Bike-Auflade-Station zu installieren. Dazu muss jedoch noch geklärt werden, ob diese Station gefördert wird.

Für die St. Georgstraße ist auf Höhe der Einmündung des „Gäßles“ eine beidseitige Bushaltestelle geplant. Im Zuge dessen wurde über ein Blindenleitsystem für die Haltestelle diskutiert. Für den Gemeinderat ist diese Maßnahme jedoch nicht umsetzbar: „Ein solches System nur an einer Bushaltestelle einzuführen verfehlt einfach seinen Zweck. Andererseits: Das komplette Dorf mit einem solchen Leitsystem auszustatten ist finanziell leider nicht möglich“, sagte Walter.

Bei der Kreuzung St. Georg-/Zusamzeller Straße sollen weitere Änderungen vorgenommen werden. Die Kreuzung soll etwas eingeengt werden, um den Verkehr hier etwas zu beruhigen. Außerdem wird der Bordstein in diesem Bereich ein Stück angehoben, um den Fußgänger noch mehr zu schützen.

Bürgermeister Walter ist froh, jetzt einen Schritt weiter zu sein: „Da die Bauarbeiten bereits im Mai letzten Jahres begonnen haben und viele Straßen voller Staub und Kies sind, werden auch die Bewohner in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb ist es wichtig, die Maßnahmen so schnell wie möglich voran zu treiben. Der Beschluss des Entwurfs ist deshalb ein wichtiger, guter Schritt.“

Weiter geht es jetzt mit der Plangenehmigung, der laut Andreas Pardun vom Amt für ländliche Entwicklung nichts entgegenstehen sollte, und einigen Grunderwerbsgesprächen mit betroffenen Anwohnern. Sobald die Genehmigung – mit der noch diesen Herbst zu rechnen ist – erteilt ist, kann im Frühjahr 2018 mit der Ausschreibung, der Submission und der Baustelleneinweisung weitergemacht werden.

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