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Ottmarshausen

28.04.2020

Auch die Glocken schweigen jetzt in der Ottmarshauser St. Vitus-Kirche

Verpackt – vom Scheitel bis zur Sohle – in einem weißen Gewand, so zeigt sich die Kirche in Ottmarshausen schon einige Zeit. Aufwendige Instandsetzungsarbeiten an den Betonelementen werden diese Woche beginnen.
Bild: Marcus Merk

Die St. Vitus-Kirche in Ottmarshausen hat viel vor sich. Der Beton wird erneuert und der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht

Verpackt – vom Scheitel bis zur Sohle – in einem weißen Gewand, so zeigt sich die Kirche in Ottmarshausen schon einige Zeit. Aufwendige Instandsetzungsarbeiten an den Betonelementen aus den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts werden diese Woche beginnen. Zum Schutz der Kirchenglocken und der an der Instandsetzung beteiligten Arbeiter müssen die Glocken abgedeckt und außer Betrieb genommen werden.

Bereits vor drei Jahren begannen die Planungen für die erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen an der 1967 fertiggestellten Vituskirche. Positive Gutachten über die Statik und Verkehrssicherheit waren Grundvoraussetzungen für den Genehmigungsbescheid durch das Projektmanagement der Diözese Augsburg.

Im vergangenen Jahr wurde keine Betonfirma gefunden

Mitte 2019 war es dann soweit und das beauftragte Architektenbüro konnte mit der Umsetzung beginnen. Allerdings konnte im vergangenen Jahr keine Fachfirma für die Betonsanierung gefunden werden. Erst in einer zweiten Ausschreibung für 2020 gelang es, alle für die Gesamtmaßnahme notwendigen Fachfirmen vertraglich zu binden.

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Neben den Maßnahmen im Außenbereich – Betonsanierung, Anstrich aller Fassaden, Instandsetzung der Kirchenfenster und Blitzschutzanlagen – liegt der Schwerpunkt im Innenbereich der Kirche und den Pfarrheimräumen in der Umsetzung eines neu genehmigten Brandschutzkonzepts, das den Einbau zusätzlicher Brandschutztüren und Notausgänge erfordert. Die Fertigstellung aller Maßnahmen wird Ende dieses Jahres erwartet. Abhängig von deren Verlauf könnte die Neugestaltung der Grünanlagen gegebenenfalls erst im Frühjahr 2021 erfolgen.

Die Kosten wären alleine nicht zu stemmen

Kostentechnisch sind die Maßnahmen für die Pfarrei Ottmarshausen-Hammel eine enorme Herausforderung, möglich nur durch die großzügige Unterstützung der Finanzkammer der Diözese und der Stadt Neusäß. Eine geplante Haussammlung von Spenden aus der Gemeinde konnte wegen der Corona-Maßnahmen nicht stattfinden und wird in geeigneter Form später erfolgen. „Baustelle – na und – Kirche geöffnet“ mit mehreren Aushängen wird sichtbar gemacht, dass die Kirche während der Baumaßnahmen für Besucher geöffnet bleibt (außer montags) und zum Verweilen einlädt. Auch die Feier der Gottesdienste ist uneingeschränkt möglich – soweit das in Corona-Zeiten wieder erlaubt ist.

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