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Augsburg
23.06.2016

Schicksalswoche für den TSV Aindling

Über Jahre hinweg hat der TSV Aindling dem Fiskus und der Rentenversicherung Geld vorenthalten. Nun stehen entscheidende Tage für Verein und die ehemaligen Verantwortlichgen an: In der heutigen Sitzung des Vereins geht es darum, die Insolvenz des Vereins abzuwenden, am Montag könnte der Strafprozess gegen die ehemaligen Vorstände enden.
Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Angeklagte gestehen und wollen Wiedergutmachung zahlen. Das könnte auch Vereinsinsolvenz abwenden.

Seit Ende 2011 schwebt ein Damoklesschwert über dem Traditionsverein TSV Aindling und vier langjährigen führenden Funktionären. Jetzt könnte in einer Woche (fast) alles entschieden sein. Schon morgen soll Geld auf einem Treuhandkonto sein. 550000 Euro wollen die vier Angeklagten im Steuerprozess und zwei weitere Vereinsvertreter, die nicht auf der Anklagebank im Augsburger Schöffengericht sitzen, an Wiedergutmachung bezahlen. Sie gleichen damit aus eigener Tasche einen großen Teil des Schadens aus, der bei Fiskus und Rentenversicherung über Jahre hinweg durch Steuerhinterziehung und Sozialversicherungsbetrug mit Schwarzgeldzahlungen an Bayernliga-Fußballer entstanden ist. Am heutigen Donnerstagabend findet eine Mitgliederversammlung satt. Dort geht es darum, in einem Vergleichsangebot an die Gläubiger die Insolvenz des Vereins abzuwenden. Die 550000 Euro sind Teil des Angebots. Am Montag nächster Woche könnte dann der Strafprozess enden. Mit Freiheitsstrafen auf Bewährung zwischen elf Monaten und einem Jahr und zehn Monaten.

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