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16.06.2009

Augsburger Straße soll sicherer und attraktiver werden

Stadtbergen (ska) - Was passiert, wenn Ende 2010 tatsächlich der neue Leitershofer B 17-Knotenpunkt in Betrieb geht? Dies Frage treibt auch die Stadtberger SPD-Stadtratsfraktion um. Ihre Sorge: Die Anwohner der Augsburger Straße könnten durch einen eventuell zunehmenden Verkehr, aber auch durch Raser noch stärker als vor dem Umbau belastet werden.

"Wir sollten präpariert sein, wenn der Verkehr dort wieder in alle Richtungen fließt", erklärte der SPD-Fraktionschef Dieter Häckl gestern auf Anfrage. Per Antrag will Häckl erreichen, dass die Stadtverwaltung sich rechtzeitig über ein Konzept Gedanken macht. Die Eckpunkte liefert die SPD darin gleich mit. So bringt sie Parkbuchten, einen Radweg, Pflanzinseln oder "Begleitgrün" ins Spiel. Durch diese Elemente soll den Autofahrern nicht nur die Lust am rasanten Fahren genommen werden, sie sollen auch dazu beitragen, dass die Straße ein attraktiveres Bild abgibt. "Das Problem war bisher, dass die Straße mit ihrer überdurchschnittlichen Breite zum Schnellfahren einlädt", so der Fraktionschef. In der Vergangenheit sei hinzugekommen, dass viele Wagenlenker Gas gegeben hätten, um die grüne Ampel noch zu erreichen. Diese Situation gehört in Zukunft jedoch der Vergangenheit an, da die Zufahrt auf die Bundesstraße über Kreisverkehre erfolgen wird.

Häckl gibt offen zu, dass auch er nicht wisse, wie sich die Verkehrsströme nach Freigabe des Knotenpunkts im Verhältnis zu dem früheren Zustand mit der Ampelkreuzung verändern werden. Er hält den Ansatz der SPD jedoch auch dann für sinnvoll, wenn sich zeigen sollte, dass sich die Belastung nicht spürbar verändert. Dabei ist es ihm wichtig, zu betonen, dass die Neugestaltung nicht dazu führen dürfe, dass die Autofahrer sich verstärkt Schleichwege über die Seitenstraßen suchen. Zuletzt hatten sich Bewohner der Grenzstraße, welche die Augsburger Straße mit der Stadtberger Straße verbindet, massiv über mehr Stress durch Schleichverkehr beschwert (wir berichteten).

Konzept soll effektiv, aber nicht zu teuer sein

Augsburger Straße soll sicherer und attraktiver werden

"Gleichzeitig ist uns auch klar, dass die Maßnahmen nicht zu teuer werden dürfen", so Häckl. Das Ziel müsse jedoch sein, dass das Vorhaben rechtzeitig bis zur Freigabe des Knotenpunktes abgeschlossen ist.

Mit dem SPD-Antrag beschäftigt sich der Stadtberger Bauausschuss in seiner Sitzung am heutigen Dienstag, ab 18 Uhr.

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