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Gersthofen

02.01.2019

Aus einmaligem Konzertabend wurden neun Jahre Tournee

Am Donnerstag, 10. Januar, wird die original Austria 3 Band (Harald Fendrich Bass, Ulli Bäer Gitarren, Gary Lux Keyboards, Harald Stampfer Drums) ab 19.30 Uhr in der Stadthalle Gersthofen mit dem Programm „Das Beste von Austria 3“ gastieren
Bild: Austria 3

Ulli Bäer spricht über die Arbeit mit Rainhard Fendrich, Georg Danzer und Wolfgang Ambros und ihrer Musik. Nun kommt das Trio nach Gersthofen.

Was am 10. Dezember 1997 mit einem als einmalige Angelegenheit konzipierten Benefizkonzert zu Gunsten von Obdachlosen begann, wurde zum Selbstläufer und Dauerbrenner. Die drei österreichischen Liedermacher Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich schlossen sich zur Formation Austria 3 zusammen und gründeten ungewollt die erste Supergruppe im deutschsprachigen Raum. Unzählige erfolgreiche Konzerte in Österreich, Deutschland und der Schweiz, dazwischen immer wieder Benefizauftritte, die unter anderem drei Obdachlosenwohnhäuser finanzieren halfen, vier CDs, eine DVD, ein Video (alle im Gold, bzw. Platinstatus) und den Music Charity 2005 beim Radio Regenbogen Award, das ist die eindrucksvolle Bilanz dieser Zeit. Am Donnerstag, 10. Januar, wird die original Austria 3 Band (Harald Fendrich Bass, Ulli Bäer Gitarren, Gary Lux Keyboards, Harald Stampfer Drums) ab 19.30 Uhr in der Stadthalle Gersthofen mit dem Programm „Das Beste von Austria 3“ gastieren und an diese Zeit erinnern. Unserer Redaktion gab Ulli Bäer ein Interview.

Herr Bäer, was können wir uns eigentlich unter einem Konzertabend „Das Beste von Austria 3“ ohne Austria 3 – also Ambros, Danzer und Fendrich – vorstellen?

Ulli Bäer: Es wird dies wohl ein bunter musikalischer Querschnitt durch neun Jahre „Austria 3“ sein. Ich hatte die Ehre, all diese neun Jahre Gitarrist und Kapellmeister der Band zu sein und man kann sich ja vorstellen, dass im Laufe der zahlreichen Tourneen sehr viele Lieder der 3 Protagonisten gespielt wurden und glauben sie mir - es war wirklich nicht einfach, ein würdiges Programm zusammen zu stellen. Es werden klarerweise etliche Klassiker zu hören sein aber auch einige, wie man bei uns in Wien zu sagen pflegt, „Schmankerln“.

Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich haben ja recht eigenständige, große Karrieren. Gab es bei diesen Stars keinen „Revierkampf“? Waren die drei echte Freunde oder nur Kollegen?

Ulli Bäer: Natürlich waren Wolfgang Ambros, Georg Danzer & Rainhard Fendrich drei Platzhirsche, quasi die Alphatiere. Aber was sie wirklich verbunden hat, war eine echte Freundschaft, geprägt durch gegenseitigen Respekt. Ich werde wohl nie vergessen, wie die drei sich am 16. April 2007 in der Wiener Stadthalle, es war das vorletzte Konzert von Georg vor seinem Tod am 21. Juni 2007, noch einmal auf der Bühne getroffen haben, um miteinander zu musizieren. Es war mehr als berührend.

Wie war die Zusammenarbeit für Sie als Musiker? Wie viel Raum ließ man Ihnen und ihren Kollegen?

Ulli Bäer: Die Zusammenarbeit war sehr intensiv und trotzdem unkompliziert und für alle Beteiligten sehr lustig, mit viel Wiener Schmäh. Jeder hat sich eingebracht – frei nach dem Motto: Alles wird gut und es wird passen.

Was war denn nun das Beste von Austria 3?

Ulli Bäer: Das ist für mich fast eine klassische Fangfrage. Tatsache: Das erste Konzert von „Austria3“ am 10. Dezember 1997 im Theater an der Wien war als Einzelevent geplant und was folgte, waren neun Jahre erfolgreichster Tourneen.

Karten gibt es an der Theaterkasse der Stadthalle Gersthofen, Bahnhofstraße 12 sowie bei unseren Servicepartnern „Der Buchladen“ (Gersthofen) und Modellbau Koch (Stadtbergen).

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