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Gersthofen

27.11.2020

Autofahrer rast mit 180 und dem Handy am Ohr durch die Kontrolle

Die Autobahnpolizei kontrolliert mehrere Tage lang die Tempo-120-Zone auf der A8.
Bild: Marcus Merk (Symbolfoto, Archiv)

Die Autobahnpolizei kontrolliert mehrere Tage lang die Tempo-120-Zone auf der A8. Jeden Tag gehen ihr zahlreiche Raser ins Netz.

Diese Geschwindigkeitskontrollen der Polizei haben sich gelohnt. Seit einem knappen halben Jahr gilt auch zwischen Augsburg und Gersthofen tagsüber wie berichtet ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern. Nun hatte die Autobahnpolizei erneut zahlreiche Raser im Visier.

Kurz vor der Anschlussstelle Augsburg-West wurden auf der A8 in Fahrtrichtung München zwischen dem Donnerstag und Montag, 19. und 23. November, Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Täglich rasten zwischen zehn und 15 Fahrer mit viel zu hohem Tempo durch die 120er-Zone. Die Geschwindigkeiten betrugen dabei mehr als 170 Stundenkilometer.

Bei Tempo 180 mit dem Handy am Ohr durch die Kontrolle gerast

Einen traurigen Rekord stellte dabei ein Autofahrer auf, der am Samstag mit Tempo 222 gemessen wurde. Ein anderer Fahrer wiederum telefonierte nach Auskunft der Polizei bei einer Geschwindigkeit von mehr als 180 Stundenkilometern sogar noch mit dem Handy am Ohr. Die Raser erwarten nun eine Anzeige sowie teilweise Punkte und ein Fahrverbot.

Erst am Dienstag war sogar ein Fahrzeug der Bundespolizei in einen Unfall auf der A8 bei Zusmarshausen verwickelt worden. Dort war die Fahrerin eines Kombi der Bundespolizei auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Plötzlich näherte sich mit hohem Tempo ein Auto auf dem linken Fahrstreifen, dessen Fahrer nach eigenen Angaben mit über 200 Kilometer pro Stunde unterwegs war.

Zwei Leichtverletzte und mehr als 30.000 Euro Sachschaden

Offenbar bemerkte er den vorausfahrenden Kombi der Polizei zu spät und bremste stark ab. Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, wich er nach rechts aus und bremste erneut ab. Dadurch schaukelte sich laut Polizei sein Fahrzeug stark auf, prallte zunächst gegen das Heck des Kombis und danach frontal in das Heck eines vorausfahrenden Autos. Dieses stieß im Anschluss gegen die Leitplanken und drehte sich, beide Autos prallten nochmals zusammen. Die Folgen der Karambolage: Zwei Leichtverletzte in der Uniklinik sowie mehr als 30.000 Euro Sachschaden. (thia )

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Die Diskussion ist geschlossen.

28.11.2020

Wieder die hochkonzentrierten und sicheren Hochgeschwindigkeitsfahrer. Einen Kombi übersehen und dann über die Autobahn schleudern. Die besten Argumente für Tempolimit liefert genau jenes Klientel.

Es wäre noch interessant wie lange täglich gemessen wurde.

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27.11.2020

Die Strafen sind leider immer noch zu gering!

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