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11.01.2010

Aystetten will bei neuer Turnhalle am Ball bleiben

Nahezu 100 Aystetter, darunter einige Jung- und Neubürger, sind am Sonntagabend der Einladung der Gemeinde gefolgt und stießen miteinander im Bürgersaal auf das neue Jahr an. Ein wichtiges Ziel der Gemeinde bleibt eine neue Turnhalle. Von Angela David

Aystetten Nahezu 100 Aystetter, darunter einige Jung- und Neubürger, sind am Sonntagabend der Einladung der Gemeinde gefolgt und stießen miteinander im Bürgersaal auf das neue Jahr an. Ein wichtiges Ziel der Gemeinde bleibt eine neue Turnhalle. In seinem Rückblick berichtete Wendel Positives, wie die Neugestaltung der Außenanlagen im Kindergarten, die energetische Sanierung der Grundschule, die Umrüstung auf eine Hackschnitzelheizung für Schule, Kindertagesstätte, Feuerwehr und Gemeindeverwaltung sowie der Abschluss des neuen Baugebiets "Beim Alten Ziegelstadel", wo schon Häuser stehen.

Aber auch traurige Verluste prägten das Jahr 2009 in Aystetten, wie der überraschende Tod des zweiten Bürgermeisters Günter Hertrich und des ehemaligen Schlossherrn Wolf von Stetten. Bürgermeister Wendel sagte, er baue auch in diesem Jahr "auf eine konstruktive Diskussion im Gemeinderat". Mancher Weg zu guten Ergebnissen sei mühsam und langwierig und für den Bürger manchmal enttäuschend, "aber Visionen, Ideen und Ziele brauchen auch Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit". Wendel: "Ich bemühe mich um eine Politik, die über den Tag hinaus geht und handelt."

Für dieses Jahr nannte der Bürgermeister die Gründung einer Bürgerstiftung, eine Bürgersolaranlage auf dem Schuldach sowie die Instandsetzung der Kinderspielplätze als geplante Projekte. Außerdem müsse die Kanalisation saniert werden. Auch ein Jugendrat soll ins Leben gerufen werden. Überdies möchte die Gemeinde langfristig an der Idee einer neuen Turnhalle festhalten. Wendel: "Wir arbeiten daran und lassen nicht locker, einen Weg zu finden, auch zu einer neuen Halle zu kommen."

Zum Spiel der Pianistin Constanze Becher, einer Absolventin des Leopold-Mozart-Konservatoriums und Aystetterin, feierten und plauderten die Bürger noch bei Sekt und Häppchen.

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