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19.06.2009

B 17: Verkehr rollt über Behelfsstraßen

Landsberg/Klosterlechfeld Der Bau der B 17 neu geht in die Endphase. Ab sofort ist die vierspurige Straße zwischen der Anschlussstelle Klosterlechfeld und dem Kieswerk Rennig auf Höhe Obermeitingen in beide Richtungen gesperrt. Grund für die Umleitung ist der Bau der B 17 neu. Sie soll unter anderem Landsberg und Kaufering vom Durchgangsverkehr entlasten. Außerdem führt die neue Strecke vierspurig bis zur A 96 und Friedberg.

Autofahrer, die von Landsberg kommen, verlassen die Bundesstraße auf Höhe des Kieswerks und werden zunächst über eine provisorische Rampe auf die Gemeindeverbindungsstraße nach Klosterlechfeld geleitet. Vor der Anschlussstelle Klosterlechfeld wird der Verkehr Richtung Augsburg zurück auf die Ostfahrbahn der B 17 gelenkt.

Dort allerdings geht es nur einspurig weiter, denn der Gegenverkehr aus Augsburg verläuft, durch eine Stahlschutzwand getrennt, ebenfalls auf der Ostfahrbahn. Diese Verkehrsführung beginnt von Augsburg kommend gut zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Klosterlechfeld. "Bei einer solchen Verkehrsführung handelt es sich um eine Zwei-plus-null-Führung", sagt Anja Vogel. Sie ist Bauleiterin der Firma Secutec und für die Verkehrssicherung auf der Strecke zuständig.

Doch die B 17 ist nicht nur wegen der fehlenden Autos wie leergefegt. Anja Vogel und ihre Kollegen montierten in den vergangenen Tagen auch die Verkehrsschilder an der Straße ab, um sie auf der Umleitung über die Gemeindeverbindungsstraße Klosterlechfeld wieder aufzustellen. "Es ist üblich, dass wir die Schilder demontieren und versetzen", so Vogel. Dies sei preisgünstiger, außerdem werden die Schilder nach Abschluss der Baumaßnahme ohnehin nicht mehr benötigt. Nur noch die Gabelständer, an denen die großen Schilder angebracht waren, bleiben am Straßenrand der Bundesstraße stehen.

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Fertig am 17. September

Andreas Wiedemann vom Staatlichen Bauamt Weilheim ist mit dem Voranschreiten der Arbeiten mehr als zufrieden. Nach wie vor soll die Baumaßnahme am 17. September abgeschlossen sein. "Wir kriegen das hin", sagte er gegenüber unserer Zeitung. Er liege mit den Bauarbeiten an der Straße sehr gut im Zeitplan, die Firmen arbeiten auf Hochdruck. Bei der Umleitung habe er darauf geachtet, dass der Verkehr so wenig wie möglich behindert wird. Bis die Bauarbeiten im September abgeschlossen sind, bleibt die derzeitige Umleitung beibehalten. Dies gilt laut Andreas Wiedemann auch für die Verkehrssituation an der Baustelle bei Hurlach. Dort wird, ebenfalls bis zum 17. September, die Nordumfahrung Hurlachs an die neue Bundesstraße angeschlossen.

Nachdem der Anschlussbereich bei Klosterlechfeld und Obermeitingen nun komplett frei ist, wird zunächst der Asphaltbelag herausgefräst. Ab Juli beginnen die Arbeiten mit der Erneuerung des Deckenbelages, bei dem die sogenannte Verschleißschicht der Straße erneuert wird. Ab August wird die neue Straße beschildert, markiert und mit Schutzplanken ausgestattet.

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