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Bauarbeiten

09.05.2019

B2: Das kommt auf die Pendler zu

Diesen Freitag ist noch Schonfrist. Doch nächste Woche kann es eng werden

Pendler und alle anderen, die auf der Bundesstraße 2 in Richtung Augsburg unterwegs sind, dürfen sich die Freitage und Wochenenden schon mal rot im Kalender markieren. In dieser Zeit – und vor allem im Berufsverkehr am Freitag – kann es auf der B2 zu Stauungen kommen. Der Grund: Zwischen den Anschlussstellen Gersthofen-Nord und Stettenhofen wird ein neuer Belag aufgetragen.

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Losgehen sollte es mit den Arbeiten bereits an diesem Wochenende. Die Vorbereitungen liefen schon und ab Freitagmorgen sollte die B2 nur einspurig befahrbar sein. Doch das Wetter machte den Verantwortlichen im Bauamt einen Strich durch die Rechnung. Weil es am Wochenende regnerisch werden soll, wurden die Arbeiten um eine Woche nach hinten verschoben. Stefan Heiß vom Staatlichen Bauamt erklärt: „Beim Asphalteinbau darf es nicht regnen.“

Die Bundesstraße 2 gehört in diesem Streckenabschnitt zu den meistbefahrenen Strecken in Augsburg-Land. Laut Heiß sind im Bereich Stettenhofen-Bergstraße täglich bis zu 50000 Fahrzeuge unterwegs, bei Gersthofen sind es sogar 66000. Schon ohne zusätzliche Baustelle kommt es immer wieder zu Stauungen. Meist stockt der Verkehr, weil es am Autobahnkreuz Augsburg eng wird und sich ein Rückstau bildet.

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Deshalb wurde die Baustelle so geplant, dass nur am Wochenende asphaltiert wird. Allerdings beginnen die Arbeiten bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Alle, die dann ab Freitagmorgen auf der B2 unterwegs sind, müssen zwischen Stettenhofen und Gersthofen mit nur einer Spur in jeder Fahrbahnrichtung vorliebnehmen. Für Heiß ist es wohl unvermeidlich, dass es dann Stau geben wird. Ortskundige sollten die Stelle weiträumig umfahren. Pauschal kann er dafür aber keine Empfehlung geben. Und er weiß aus Erfahrung, dass auch die Ausweichstrecken immer voll sind.

Hinzu kommt, dass am ersten Wochenende der Asphaltierungsarbeiten auch die Auf- und Abfahrten Stettenhofen und Bergstraße nicht genutzt werden können. Diese kurze Umfahrung der Baustelle fällt somit aus. Wer aus Richtung Norden kommt, muss dann beispielsweise schon bei Langweid abfahren.

Langweids Bürgermeister Jürgen Gilg ist sich klar, dass es deswegen freitags und am Wochenende zu Stauungen im Ort kommen kann. Er sagt: „Wir müssen das wohl ertragen.“

Es sei ja auch die Kommune gewesen, die unbedingt den Flüsterasphalt wollte, und zwar für eine wesentlich längere Strecke, als jetzt realisiert werde. Letztlich habe man erreicht, dass wenigstens 500 Meter mehr gemacht werden, erklärte Gilg.

Insgesamt wird eine Strecke von 3,5 Kilometern erneuert. Das soll laut Heiß an vier Wochenenden passieren. Dabei wird jeweils am Freitag der alte Asphalt ausgefräst, am Samstag die neue Schicht aufgetragen und am Sonntag erfolgt die Markierung. Die Baukosten in Höhe von 1,75 Millionen Euro trägt die Bundesrepublik Deutschland.

Übrigens: Einige Pendler müssen sich in den nächsten Wochen genau überlegen, wie sie nach Augsburg kommen. Autofahrer aus Thierhaupten kommen derzeit nämlich auch nicht über den Lech. Somit fahren diese vermutlich östlich des Lechs über Rehling in Richtung Fuggerstadt. Die Arbeiten an der Brücke zwischen Meitingen und Thierhaupten laufen laut Robert Moser vom Staatlichen Bauamt sehr gut. Derzeit sei man dem Zeitplan sogar um einiges voraus.

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