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Bauarbeiten: Wenn`s mit der Bahn mal klappt

Bauarbeiten: Wenn`s mit der Bahn mal klappt
Kommentar Von Gerald Lindner
21.06.2019

Wir denken an Bahn – und sofort fallen uns ewige Verspätungen ein, Fahrpläne werden nicht eingehalten und dergleichen.

Und Großprojekte wie Stuttgart 21 verzögern sich um Jahre und werden um ein Vielfaches teurer. Seit Mittwoch und bis Montag zeigt sich die Bahn von einer anderen Seite: Pünktlich und zuverlässig wird, so wie es aussieht, die zeitlich sehr knapp bemessene „Sperrpause“ genutzt, in der keine Züge fahren.

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Sogar drei Tunnel werden gleichzeitig unter der Bahnlinie AugsburgDonauwörth eingebaut – und das doch mit großem Aufwand. Doch was jetzt schnell und zielgerichtet vonstattengeht, hat zunächst gefühlt unendlich lange gedauert: Gersthofen war fast ein Jahrzehnt lang mit konkreten Planungen beschäftigt und hatte auch aufwendige Absprachen mit der Deutschen Bahn und den beim Bahnhofsumbau betroffenen Tochter- und Schwesterfirmen. So hatte allein die Sperrpause einen Vorlauf von drei Jahren.

Das verwundert aber bei genauerer Betrachtung nicht: Denn während der rund fünf Tage müssen zum Beispiel Schnellzüge über Ingolstadt umgeleitet und ein Schienenersatzverkehr mit Bussen für die Reisenden eingerichtet werden, die auf kürzeren Strecken unterwegs sind. Dies hat letztendlich Auswirkungen auf den Bahnfahrplan in ganz Bayern.

Was die Bahn zwischen Augsburg und Donauwörth plant, lesen Sie hier:
Bahnstrecke gesperrt - weil bis Montag drei Tunnel entstehen sollen

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