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Gablingen

16.03.2015

Bauer meldet sich zu Wort: Gülleattacke war ein Unfall

Eine 60-Jährige soll von einem Landwirt mit Gülle bespritzt worden sein. Doch der Landwirt spricht von einem Unfall.
Bild: Mathias Wild

Eine Frau zeigte einen Landwirt an, weil er sie mit seinem Güllefass absichtlich bespritzt haben soll. Jetzt meldet sich der Bauer zu Wort.

Es war der Aufreger in den vergangenen Tagen: In Gablingen soll ein Landwirt eine 60-jährige Radfahrerin mit Gülle bespritzt haben, weil sich ihm und seinem Traktor samt Güllefass auf einem Feldweg nicht sofort vorbei gelassen hatte. Die Frau erstattete bei der Polizei Anzeige gegen den Mann, dessen Personalien nun vorliegen. Dessen Aussage lässt die Polizei nun aber an der Aussage der Frau zweifeln.

Denn derzeit scheint es fraglich zu sein, ob die Gülleattacke tatsächlich absichtlich war oder eher ein Versehen. Gerhard Miehle von der Polizei Gersthofen sagte: „Derzeit untersuchen wir das Güllefass und überprüfen die Aussage.“ Die Frau hatte in ihrer Anzeige zu Protokoll gegeben, dass der Landwirt sie zuerst beschimpft hatte und danach den Verschluss des Güllefasses öffnete um sie mit den stinkenden Exkrementen zu besudeln.

Technischer Defekt soll zu Gülleattacke geführt haben

Der anhand des Kennzeichens ermittelte Landwirt bestritt diese Version nun offenbar und sagte der Polizei, dass es sich um einen technischen Defekt bei der Öffnungs des Fasses gehandelt hatte. (eisl)

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