Bauer sucht Zukunft

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Kommentar Von Maximilian Czysz
31.07.2018

Viel Sonne und kaum Regen: Auch in den nächsten Tagen bleibt es im Augsburger Land heiß. Während Sonnenanbeter über das Wetter jubeln, wird die Trockenheit für die Landwirtschaft zu einem immer ernsteren Problem.

Im Norden von Deutschland gibt es bereits massive Ernteeinbußen. Dort schmeißen auch immer mehr Milchbauern hin.

Beschleunigen jetzt die Extremwetterereignisse den Strukturwandel in der Landwirtschaft? Vermutlich. Davon unabhängig bleibt unklar, wie die Landwirtschaft der Zukunft aussieht. Ob nun modern, nachhaltig oder ökologisch: Auf jeden Fall sind Anpassungsstrategien gefragt. Immer wieder ist die Rede von neuen Pflanzen, die Extremen widerstehen. Sorghum ist so ein Beispiel: Die Hirseart benötigt wenig Wasser und könnte Mais als Rohstoffpflanze ersetzen. Oder ergibt es vielleicht Sinn, bei einsetzender Trockenheit auch Wiesen und Äcker künstlich zu bewässern, so wie im Gemüse- und Obstbau schon üblich?

Es gibt viele Ideen und eben so viele Ansätze. Unter dem Strich bleibt nur die Feststellung, dass sich zwar einiges optimieren lässt. Aber auf das Wetter können Landwirte bislang nur reagieren. Und hoffnungsvoll nach oben schauen.

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