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21.05.2015

Bayerns Stolz kommt aus Zusmarshausen

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Schwarzbräu würdigt mit Namen den Bayern, der das Pilsener erfand

Das Pilsener gehört zweifelsohne zu den Lieblingsbieren der Deutschen. Jedoch geriet fast in Vergessenheit, dass ein bayerischer Braumeister dieses Pilsener Bier erfunden hat. Im Jahr 1842 wurde Joseph Groll, der Sohn des Brauereibesitzers aus Vilshofen, nach Pilsen gerufen, „um den Böhmen ein gutes Bier zu brauen“. Anstatt – wie bislang üblich – das Bier obergärig zu brauen, setzte er auf eine untergärige Brauweise. Für seinen ersten Sud verwendete er neben sehr weichem Wasser, nur besten, feinherben Aromahopfen. Anstelle des bis dahin üblichen dunklen Malzes, bediente er sich jedoch eines leicht gerösteten, hellen Malzes.

Diese unverkennbaren Eigenschaften greift Schwarzbräu nun auf den neuen Etiketten des „Stolz der Bayern“ auf und verbindet das Grün des Hopfens, der dem Bier seinen unverkennbaren Geschmack verleiht, und das Goldgelb des verwendeten, bayerischen Malzes. Eine Hommage an die bayerische Braukunst, die in aller Welt einen ausgezeichneten Ruf genießt.

Erst die künstliche Kühlung ermöglichte die Biersorte

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Man sprach damals von einem Bier „nach bayerischer Brauart“, weil sich diese untergärige Brauweise zuerst in Bayern durchsetzen konnte. Durch die klimatische Ähnlichkeit zwischen dem damaligen Böhmen und Bayern ergaben sich für die Braumeister hervorragende Bedingungen, weil man in diesen Regionen in der Lage war, im Winter Eis einzulagern und somit die Gärkessel ganzjährig auf die für die untergärige Brauweise nötigen vier bis neun Grad Celsius abzukühlen.

Das Zusmarshauser Pilsener, gebraut mit feinherben Aromahopfen aus Tettnang und Spalt, erinnert daran, dass die bayerische Braukunst der Geburtshelfer des heutigen Pilseners war. Seit jeher wird das Pilsener von Schwarzbräu mit sehr weichem Wasser, streng nach Familientradition und in Premium-Qualität gebraut. Durch den hohen Endvergärungsgrad ergibt sich seine typische, spritzige Frische. (AL, jma)

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