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Meitingen

18.01.2019

Bei Metzger Stegmiller geht’s immer um die Wurst

Wurstwaren, Fleischschmankerl und eine warme Theke bietet Dominik Stegmiller seinen Kunden bereits heute in seiner Landmetzgerei-Filiale in der Hauptstraße in Meitingen an. Eine kleine Käsetheke soll folgen.
Bild: Steffi Brand

Exklusiv  Dominik Stegmiller aus Langenreichen hat seine Filiale in der Hauptstraße in Meitingen eröffnet. Jeden Tag arbeitet er für seinen Traum und hat so einiges vor.

Dominik Stegmiller hat einen ambitionierten Plan. Mitte Februar wird er 28 Jahre alt. Zwei Jahre später soll sich alles gut eingespielt haben – seine Landmetzgerei Stegmiller soll laufen. Anfang Januar hat eine Filiale in der Hauptstraße 19 in Meitingen eröffnet. Und weil in seinem Geschäft Produktion und Verkauf Chefsache sind, bedeutet das für den Jungunternehmer Dominik Stegmiller eine hohes Arbeitspensum und kaum Zeit für Langeweile.

Von Donnerstag bis Samstag will Stegmiller selbst in seiner Filiale hinter der Wursttheke stehen. Am Donnerstag und Freitag erwartet er mit zwei Festangestellten und zwei Aushilfskräften die Kundschaft zwischen 8 und 18 Uhr. Am Samstag hat er von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Für den Rest der Woche heißt es dann in der Metzgerei anpacken – Waren produzieren und auch kreativ sein.

„Die ersten drei Verkaufstage sind gut gelaufen“

Am Sonntag wird an der Produktionsstätte in Langenreichen Schinken hergestellt. Das Fleisch zerlegt er am Montag. Er bezieht es von einem Schlachter aus der Region. Am Dienstag steht das Warmwursten auf dem Programm, er stellt Leberwurst, Presssack und Schwarzwurst her. Und am Mittwoch produziert er die Wurst, die er als Aufschnitt seinen Kunden anbietet. „Die ersten drei Verkaufstage sind gut gelaufen“, verrät Stegmiller. Drei Monate lang hatte er seine Filiale umgebaut. Anfang Januar öffnete er zum ersten Mal – und ist zufrieden, obwohl der Laden noch nicht komplett fertig ist. Der Umbau lief parallel mit der Vollzeitstelle als Metzgermeister und dem eigenen Verkaufswagen in Langenreichen.

Was noch auf der Metzgerei-Fläche von etwa 100 Quadratmetern in Meitingen fehlt, ist Einrichtung in der Küche und im Lager sowie Angebotstafeln, Regale für Wurstdosen und natürlich sein Meisterbrief im Verkaufsraum. Die Angebotspalette reicht von Wurstwaren über Fleischschmankerl bis hin zu einer warmen Theke. „Bald soll es auch eine kleine Käsetheke geben“, verspricht.

Sein Beruf ist schlicht Berufung

Qualität hat für den jungen Mann aus Langenreichen höchste Priorität. Für ihn ist sein Beruf schlicht Berufung. Gelernt hat er ihn buchstäblich von der Pike auf. Nach seiner Ausbildung von 2007 bis 2010 arbeitete er als Geselle. 2015 entschied er sich dafür, auf die Meisterschule nach Augsburg zu gehen. Direkt danach begann er damit, im Haus seiner Eltern den Keller umzubauen – schließlich sollte dort seine eigene Produktionsstätte entstehen. Auf die Genehmigung, den Produktionsstandort in der Form in der Buchenstraße in Langenreichen auszubauen, wie er heute im Einsatz ist, hat Stegmiller ganze zwei Jahre gewartet. Zunächst bot er seine Waren im eigenen Verkaufswagen in Langenreichen an. Dann setzte er sich schließlich dafür ein, den Laden in der Meitinger Hauptstraße zu bekommen. Dort gab es bereits früher eine Metzgerei.

Für Hobbys und Freunde bleibt aktuell kaum Zeit. Das soll sich langfristig aber auf jeden Fall wieder ändern. Dann will der noch 27-Jährige auch wieder mehr als Sportschütze und Fußballer aktiv sein. „Jetzt geht’s aber erst mal im Laden richtig los“, erklärt er seinen klaren Fokus und stürzt sich weiter in die Arbeit.

Anschrift: Landmetzgerei Stegmiller, Hauptstraße 19, Meitingen.

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