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Oberschönenfeld

13.06.2019

Beim Klosterfest wird die Abtei zur Bummelmeile

Auf dem Gelände der Abtei Oberschönenfeld wird am kommenden Sonntag wieder das Klosterfest gefeiert.
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Auf dem Gelände der Abtei Oberschönenfeld wird am kommenden Sonntag wieder das Klosterfest gefeiert.
Foto: Marcus Merk (Archiv)

In Oberschönenfeld gibt es Unterhaltung für die ganze Familie. Und wem der ganze Trubel zu viel wird, der kann sich in einem besonderen Labyrinth erholen.

Am Sonntag, 16. Juni, ist es wieder soweit. Rund um die Zisterzienserinnenabtei Oberschönenfeld feiert der örtliche Freundeskreis das traditionelle Klosterfest. Dann verwandelt sich das weitläufige historische Areal am Rande der Schwarzach von 10 bis 17 Uhr in eine erlebnisreiche Bummelmeile mit hohem Unterhaltungswert für Jung und Alt. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernimmt der frühere Landtagsabgeordnete Max Strehle.

Besucher sollten schon rechtzeitig kommen, um die vielen Angebote und das bunte Begleitprogramm zu genießen. Nicht umsonst stellen die Veranstalter das abwechslungsreiche Klosterfest unter das Motto „Ein Erlebnis für Körper, Geist und Seele“.

Der Alltag zwischen Gebet und Arbeit

Los geht es um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst. Er wird von Abt Theodor Hausmann von der Augsburger Benediktinerabteil St. Stephan zelebriert. Schon kurz darauf zeigt das Volkskundemuseum eindrucksvoll, warum es sich in der Region zu einem beliebten Anziehungspunkt gemausert hat. Um 11 Uhr ist dort unter dem Thema „Klosterleben im Wandel“ ein geführter Rundgang möglich. Hier können sich die Teilnehmer ein Bild über den Alltag in der Abtei zwischen Gebet und Arbeit machen.

Um 14 Uhr erläutert die Führung „Oberschönenfeld kompakt“ Schlüsselobjekte der Ausstellungen „Tradition und Umbruch“ und „Geschichten aus Schwaben“. Abgerundet wird das begleitende Museumsprogramm um 15.30 Uhr mit „Leben und Arbeiten in Schwaben“.

Die wechselvolle Geschichte der Staudenbewohner

Mit eingebunden beim Klosterfest ist das Staudenhaus, das auch neugierigen Kindern viel zu bieten hat. Das Strohdachmuseum öffnet von 11 bis 17 Uhr seine Pforten, um Wissenswertes und Informatives über die wechselvolle Geschichte der Staudenbewohner zu erzählen.

Die dort gesammelten Eindrücke und Impressionen können dann Teilnehmer ab zehn Jahre von 13 bis 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde mit einem Linolschnitt kreativ zum Ausdruck bringen. Unterstützung bei der grafischen Technik gibt es von der Diplom-Designerin Andrea Groß. Diese Kurse dauern rund eine Stunde. Das dabei entstandene Werk darf mit nach Hause genommen werden.

Verschiedene Honigprodukte können probiert werden

Interessant ist sicher auch, den vierbeinigen Staudenhausmitarbeitern bei ihrer Tätigkeit zuzuschauen. Schäfer Thomas Rehle ist mit mehreren Merinoschafen auf der Wiese um das Staudenhaus anzutreffen. Dabei beantwortet er gerne die Fragen der Besucher. Ebenfalls mit vielen Infos warten die im Garten anwesenden Bio-Imker auf. Sie servieren verschiedene Honigprodukt, die verkostet werden können.

Doch das ist längst nicht alles. Wie der Freundeskreis Oberschönenfeld weiter mitteilt, stehen auf der Programmpalette unter anderem noch Zugfahrten mit einem Oldtimertraktor, eine Tombola und ein Bewegungsparcours. Darüber hinaus hat der Brotladen von 13 bis 16.30 Uhr geöffnet und das Naturparkhaus informiert über die Heilpflanze des Jahres, das Johanniskraut.

Musikalisch spielt die Kapelle Röfingen unter ihrem Dirigenten Johannes Brendle auf. Das Finale des Klosterfests bildet eine von den Zisterzienserinnen gestaltete ökumenische Gedenkandacht.

Das Fest findet nur alle zwei Jahre statt

Das Klosterfest gibt es übrigens seit 1978. Es wurde vom Freundeskreis Oberschönenfeld ins Leben gerufen und findet alle zwei Jahre statt. Wem übrigens die Veranstaltung zu vielfältig und abwechslungsreich ist, auch für den ist gesorgt: Das Klosterlabyrinth lädt zu Meditation und Stille ein.

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