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Verzögerung

10.11.2018

Beim Neubaugebiet geht es nicht voran

Kritik für einen Architekten in Emersacker

Die Pläne zum Neubaugebiet Johannisfeld verzögern sich. Denn das Planungsbüro von Architekt Albert Eibl hat es nicht geschafft, die Ausschreibungsunterlagen für das aktuelle Neubaugebiet Johannisfeld wie vereinbart bis Ende Oktober zu erstellen. Grund seien krankheitsbedingte Ausfälle von Mitarbeitern. Dies teilte Bürgermeister Michael Müller seinem Gremium in der vergangenen Gemeinderatssitzung mit.

Gemeinderat Karl-Heinz Mengele fragte, ob die Gemeinde für die Arbeit des Planungsbüros weniger zahle als andere, sodass es ständig Verzögerungen wegen Urlaub oder Krankheit gebe. „Der Architekt weiß, dass hier etliche sitzen, die mit seinen Leistungen nicht zufrieden sind“, sagte Mengele.

Der Bürgermeister entgegnete, er habe die Termintreue Eibls sehr wohl moniert. Am 13. November sollen alle Unterlagen fertig sein und vom Bauausschuss auf den Weg gebracht werden.

Beim Bauprojekt Kindergarten wird in den nächsten Tagen die letzte Decke betoniert. Noch in diesem Jahr sollen das Dach abgedichtet und die Fenster eingebaut werden. Die Ausbauarbeiten im Inneren sollen erst am 7. Januar beginnen. Diese Information verärgerte Gemeinderat Andreas Ehinger. Wenn man die Ausbauarbeiten gleich für den Januar ausgeschrieben hätte, hätte man mehr Angebote erhalten und eventuell auch günstige Anbieter finden können, war seine Meinung.

Aus dem Rechnungsprüfungsausschuss berichtete Ralph Behr. Bei der Überprüfung der Kosten für die Straßenbeleuchtung durch die LED-Umrüstung seien zwar 15 000 Kilowattstunden weniger verbraucht wurden, dennoch bleibe die tatsächliche Ersparnis um ein Drittel hinter den Prognosen der Lechwerke zurück. Das Blockheizkraftwerk im Schlossgebäude verursacht durch den geringen Eigenstromverbrauch weiterhin Defizite. Die Entlastung wurde einstimmig beschlossen.

Von den sogenannten Holzwinkelbänken wurden zwei Stück angeschafft. Die Bänke sollen im Frühjahr aufgestellt werden. Als Standorte schweben dem Bürgermeister der Waldrand am Sportgelände sowie die neue Kapelle am Radweg nach Welden vor. Weitere Vorschläge sind erwünscht.

Für den Kindergarten werden eine neue Spülmaschine (4600 Euro) sowie eine neue Gefrier-/Kühlkombination (1300 Euro) angeschafft. Die Feuerwehr erhält für die Erneuerung der Küche einen Zuschuss von 5000 Euro. Die Grundschule Emersacker ist zwar bereits gut mit digitalen Klassenzimmern ausgestattet. Dennoch besteht weiterer Bedarf. Hierfür stehen derzeit Fördergelder bis zu 90 Prozent zur Verfügung. Der Bürgermeister hat daher einen Förderantrag gestellt.

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