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13.09.2019

Beim TSV Steppach wird nun gearbeitet

Verein beginnt Sanierung mit einem Handwerkerfrühstück

Lange hat es gedauert, jetzt ist es endlich so weit: Der TSV Steppach kann dank der Unterstützung der Stadt Neusäß, des Bayerischen Landessportverbands (BLSV) und vielen Spendern mit der Hallensanierung beginnen. Die fälligen Arbeiten sollen solide und seriös angegangen werden, der Verein will mit Blick auf die Erfahrungen aus der Vergangenheit nachhaltig und zukunftsgerichtet wirtschaften, um zukünftige Aufgaben bewältigen zu können.

Eigentlich wollte der Verein schon vor Jahren mit den Sanierungsarbeiten beginnen, etwa im Bereich der energetischen Ertüchtigung. Vorsitzender Tobias Wiesner sagt nun, dass die lange Zeit des Wartens auf Zuschüsse dem Verein aber auch die Möglichkeit gegeben habe, sich über seine zukünftige Ausrichtung Gedanken zu machen. Die Auflagen der Stadt Neusäß seien klar, es gelte, mehr Mitglieder zu werben, die Beiträge zu erhöhen – und dies bei gleichem Platz- und Sportangebot in nur einer Sporthalle. „Kann das der Weg in eine bessere Zukunft sein, oder müssen wir weiterdenken?“, überlegt Tobias Wiesner. Oder müsse ein Sportverein weiterdenken? Nachhaltigkeit, generationenfreundliches und individuelleres Sportangebot oder Angebote für Migranten – das könnten Zukunftsthemen sein, findet der Vorsitzende.

Jetzt will er diese Punkte auf den Tisch legen und zur Diskussion stellen. Er hat deshalb am Montag, 16. September, um 9 Uhr zur Eröffnung des Baubeginns Ehrengäste aus Politik und Sport, Vereinsmitglieder und Übungsleiter, Sponsoren sowie alle mit dem Steppacher Sportverein verbundenen und interessierten Bürger zu einer „Handwerker-Brotzeit“ im TSV Steppach eingeladen. In gemütlicher Runde soll dabei unter dem Arbeitstitel „Vision 2022“ die öffentliche Diskussion darüber beginnen, wie der Verein der Zukunft aussehen soll. (jkw)

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