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Kühlenthal

13.07.2010

Berühmte Bergfeste sind Meilensteine im Vereinsleben

Ehrende und Geehrte bei den Kühlenthaler Bergschützen: (hintere Reihe von links) Ernst Sauler sen., Reinhard Müller, Ewald König, Andreas Meir, Georg Jaumann, Martin Wieland, Martin Schwenda und Anton Schneider (mittlere Reihe von links): Monika Schneider, Erika Pichelmann, Christa Müller, Angela Eber, Sarah Jaumann, Renate Jaumann, Xaver Kratzer, Dieter Sauler und Elmar Eber (vordere Reihe von links): Hilde Müller, Rosa Göschl, Marianne Ost, Anni Sauler, Gauschützenmeister Leonhard Wöger, Vorsitzender Kurt Pichelmann, stellvertretender Gauvorsitzender Bernd Rochna und Bürgermeister Erich Stohl. Foto: Heider
Bild: Heider

Jede Menge anerkennende Worte für die Kühlenthaler Bergschützen gab es zu deren 90-jährigen Bestehen. Was alles gesagt wurde? Von Peter Heider

Mit einem Festakt in ihrem Vereinslokal Gasthof "Zur Linde" feierten die "Bergschützen" Kühlenthal im Beisein zahlreicher Vereinsmitglieder und Ehrengäste ihr 90-jähriges Gründungsjubiläum. Im Mittelpunkt standen die Ehrungen zahlreicher Mitglieder.

"Als im Jahre 1920 durch den Zusammenhalt und die Kameradschaft einiger junger Kühlenthaler Männer die Bergschützen Kühlenthal ins Leben gerufen wurden, war das die Geburtsstunde eines geselligen dörflichen Gemeinschaftslebens zum Wohle der Kühlenthaler Bürgerschaft", erinnerte Vorsitzender Kurt Pichelmann an die Gründung des Vereins. 1926 verhalf ein bis dahin einmalig organisiertes Bergschützenfest dem Verein endgültig zu seiner anerkannten Stellung im örtlichen Leben.

Die Jahre ab 1933 waren nicht die besten für ein Vereinsleben, doch 1950 blühte es wieder auf. Allerdings dauerte es fast zehn Jahre bis wiederum ein geselliger und sportlicher Aufschwung verzeichnet werden konnte. "Die Grundlage für diesen geselligen Aufschwung", so der Vorsitzende, "waren die berühmten Kühlenthaler Bergfeste." Weitere markante Meilensteine im Vereinsleben der Telljünger waren die Feiern mehrerer Gründungsfeste an runden Geburtstagen, der Bau eines neuen Schießstandes unter der Leitung des damaligen Vorsitzenden Walter Keistler, die Erneuerung des Waffenbestandes auf den neuesten Stand der Technik sowie die zahlreichen Gartenfeste.

Berühmte Bergfeste sind Meilensteine im Vereinsleben

Fairer Wettkampf und Kameradschaft

"Wir wollen auch künftig den sportlich fairen Wettkampf im Schützengau Wertingen, die Kameradschaft unter den Vereinen sowie die Freude am Schießsport pflegen und fördern", gab Vorsitzender Kurt Pichelmann die Ziele für das weitere Vereinsleben aus.

"Die vorbildliche Solidarität der Schützen untereinander, ihre hohe sportliche Motivation und der außerordentliche Freizeitwert des Schießsports passen in unsere Zeit", würdigte Bürgermeister Erich Stohl den Jubelverein. "Wo Brauchtum und Tradition so selbstverständlich ernst genommen und geehrt werden wie bei unserem Schützenverein, ist auch dafür gesorgt, dass die Leistungen unserer Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten und dass Erfahrungen, Einsichten sowie Werte der Generationen vor uns nicht verloren gehen".

Gauschützenmeister Leonhard Wöger drückte mit seinem Besuch die Verbundenheit des Sportschützengaus Wertingen aus und unterstrich in seinen Worten auch das funktionierende gesellschaftliche sowie sportliche Vereinsleben des Jubelvereins. "Der Verein ist im oberen Leistungsbereich in unserem Schützengau angesiedelt und verdient für seine Leistungen große Anerkennung", freute sich der Gausschützenmeister.

Im Rahmen des Sommernachtsfestes feiert der Verein von Freitag, 30. Juli, bis Sonntag, 1. August, auf dem Dorfplatz mit der örtlichen Bevölkerung mit einer Messe im Festzelt sowie einem umfang- und abwechslungsreichen Programm sein Jubiläum. Von Peter Heider

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