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28.10.2019

Betreuung: Eltern bleibt mehr Geld

In Aystetten ändern sich die Gebühren durch den Zuschuss

In Aystetten zahlt eine Familie für die Kinderbetreuung durchschnittlich 80 bis 130 Euro im Monat. Seit 1. April erhalten die Eltern vom Staat 100 Euro als Zuschuss und so müssen manche nichts bzw. nur noch wenig selbst zahlen. Grund ist die von der CSU und den Freien Wählern im Koalitionsvertrag vereinbarte Ausweitung der Kostenfreiheit der Kinderbetreuung in Bayern.

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Die Aystettener Eltern erhalten den Zuschuss rückwirkend schon seit April. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde die Änderungssatzung nun auch beschlossen.

Die Regelung gilt bayernweit: Pro Kind müssen Eltern nur noch die Differenz bezahlen, die je nach Betreuungsangebot anfällt. Der Zuschuss gilt für die gesamte Kindergartenzeit ab drei Jahren sowie für Betreuungsplätze in der Krippe. Wobei die Betreuung dort in Aystetten mit durchschnittlich 190 Euro teurer als eine Betreuung im Kindergarten ist. Zudem variiert die Höhe der Gebühren etwa durch die in Anspruch genommenen Stunden oder auch durch Geschwisterermäßigung. Den staatlichen Zuschuss gibt es nur für Kindergarten oder Krippe. Er ende, sobald das Kind zur Schule und in einen Hort geht, sagt Jürgen Schantin, Geschäftsleiter in der Gemeinde Aystetten. Zuletzt erhöhte die Gemeinde die Betreuungsgebühren 2016 um acht bis zwölf Prozent. Mit der nächsten Erhöhung rechnet Schantin erst in zwei Jahren. (mells)

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