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VR-Bank Handels- und Gewerbebank

21.05.2015

Bilanzsumme steigt weiter trotz schwieriger Marktbedingungen

Die ausscheidenden Aufsichtsräte der VR-Bank Handels- und Gewerbebank wurden geehrt: (von links) Aufsichtsratsvorsitzender Roland Berckhemer, Vorstand Georg Schneider, Aufsichtsräte Erwin Egger und Otmar Ohnheiser, Vorstand Ulrich Kain und Generalbevollmächtigter Jürgen Reinthaler.
Bild: Foto Zolleis

Beratungsqualität soll den weiteren Erfolg in der Zukunft sicherstellen. Das Geldinstitut will aus eigener Kraft handeln

„Der Nullzins und die Folgen der europäischen Finanzmarktkrise machen es den Banken derzeit nicht besonders leicht“, resümierte Georg Schneider, Vorstand der VR-Bank Handels- und Gewerbebank, auf der Vertreterversammlung in der Stadthalle Gersthofen. „Dennoch geht es uns gut, wir können für das vergangene Geschäftsjahr erneut eine positive Ertragsentwicklung verzeichnen.“

Was vorausschauendes Handeln ausmacht, lässt sich an der Bilanzsumme der VR-Bank Handels- und Gewerbebank ablesen. Sie hat sich für das Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 1,788 Mrd. Euro erhöht. Auch die Kundenkredite nahmen um 4,2 Prozent auf 1,081 Mrd. Euro zu. Bei den Neukrediten verzeichnete die VR-Bank Handels- und Gewerbebank voriges Jahr sogar einen Zuwachs von 20 Prozent.

In diesen positiven Entwicklungen sieht Schneider letztendlich einen „wichtigen Vertrauensbeweis der Anleger an das Geldinstitut“. Nicht unbegründet, denn als Genossenschaftsbank mit dem größten Filialnetz in der Region verfügt die VR-Bank Handels- und Gewerbebank über eine sehr gute Eigenkapitalausstattung.

Nun gelte es, machte Schneider deutlich, sich den Herausforderungen des Finanzmarktes zu stellen. Für das zukünftige Geschäft sei insbesondere die Beratungsqualität von großer Bedeutung. „Doch was ist Qualität?“, fragte Schneider in die Runde der rund 180 anwesenden Vertreter. „Ein Girokonto, einfaches Onlinebanking und die Geldversorgung sind heute selbstverständlich.“

Der Generalbevollmächtigte der VR-Bank Handels- und Gewerbebank, Jürgen Reinthaler, belegte diese Ausführungen mit Zahlen: „2014 sind knapp 3,3 Millionen Anmeldungen zum Onlinebanking erfolgt, dabei wurden rund 1,7 Millionen Transaktionen wie Überweisungen getätigt.“ In der größten Geschäftsstelle der VR-Bank Handels- und Gewerbebank in Gersthofen seien zum Vergleich 68000 Transaktionen am Schalter durchgeführt worden.

Um auch weiterhin erfolgreich in der Region tätig sein zu können, dürfe die VR-Bank Handels- und Gewerbebank den aktuellen Trend sowie die derzeitige Nullzinspolitik nicht ignorieren. „Wir müssen aus eigener Kraft handeln, dürfen nicht abwarten“, so Schneiders Maßgabe.

Wie bereits von unserer Zeitung berichtet, will die VR-Bank Handels- und Gewerbebank innerhalb der nächsten 24 Monate zehn Kleinfilialen in der Region schließen und ihren Service für die Kunden in größeren Stellen zusammenfassen.

Im Anschluss an die Ausführungen zu den aktuellen Entwicklungen bei der VR-Bank Handels- und Gewerbebank wurden die beiden Aufsichtsräte Erwin Egger und Otmar Ohnheiser altersbedingt verabschiedet. Die Anwesenden dankten ihnen für die langjährige Zusammenarbeit. Darüber hinaus bestätigten die Vertreter Otto Völk, Dr. Johann Popp, Walter Raschke, Franz Schmid, Helmuth Schuster und Markus Stöffelmeir in ihrem Amt als Aufsichtsrat.

Erfreuliche Nachrichten gab Kain zur Entwicklung bei der VR-Bank-Stiftung bekannt: 2014 konnten erstmalig Erträge verwendet werden. Eine Spende über 3500 Euro kam dem Augsburger Verein für Hospiz- und Palliativversorgung zu Gute. (AL, jma)

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