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Serenade

14.06.2018

Blasharmoniker mögen’s tierisch

Gern nahmen die Gersthofer Blasharmoniker unter Leitung von Ulrich Fischer nach der Serenade den Applaus der Zuhörer entgegen.
Bild: Susanne Kirner

Erstmals gibt das Gersthofer Orchester ein Konzert im neuen Probenraum

Begeisterte Zuhörer, perfekt aufeinander eingespielte Musiker und ein Konzert der Extraklasse – das erwarten die Zuhörer eigentlich von den Gersthofer Blasharmonikern. Und sie wurden auch diesmal bei der Serenade nicht enttäuscht.

Neu war dieses Mal nicht nur der Vorsitzende Josef Schiele, der das begeisterte Publikum begrüßte und verabschiedete, sondern auch der Ort, an dem die 28. Serenade des Gersthofer Orchesters aufgrund des unbeständigen Wetters stattfinden musste.

Unter dem Motto „Tierisch gut“ luden die über 50 Musiker um Dirigent Ulrich Fischer in ihren neuen Proberaum bei der Mittelschule. Auch wenn nur 200 Leute darin Platz fanden, ließen es sich circa 100 weitere Besucher nicht nehmen, den Klängen des beliebten Orchesters von außerhalb zu lauschen.

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„Tierisch gut“ waren an diesem Abend nicht nur die gekühlten Getränke und Snacks sowie die gekonnt charmante Moderation von Walter Hochmuth durch den musikalischen Tiergarten, sondern auch jedes einzelne Stück, das die Zuhörer ins Reich der Tiere entführte. Ob King Louie oder Balu aus dem „Dschungelbuch“, der listige rosarote Panther oder der bedrohliche weiße Hai – für jeden dieser tierischen Helden steht eine eigene prägnant bekannte Melodie, welche die Musiker perfekt zum Besten gaben. Mit „Birdland“ und „Blues for a killed Cat“ kamen überdies sogar die Liebhaber des Jazz auf ihre Kosten.

Vor allem den Katzen war ein Großteil der Serenade gewidmet. Von einer im Dreivierteltakt tänzelnden Katze sowie einem streunenden Kater in einer Londoner Gasse namens „Kraken“ über „Eye of the tiger“ aus dem Film „Rocky III“ bis hin zum „Tiger Rag“ und dem „König der Löwen“ widmeten die Gersthofer Blasharmoniker den geschmeidigen Tieren auf vier Pfoten zahlreiche bekannte Melodien.

Das begeisterte Publikum forderte eine Zugabe, die es mit der „Vogelwiese“, einer bei den Besuchern und Musikern gleichermaßen beliebten Polka bekam. Auch wenn der eine oder andere vielleicht etwas enttäuscht darüber war, dass das Konzert in diesem Jahr nicht unter freiem Himmel stattfinden konnte, waren sich doch alle einig: Die Gersthofer Blasharmoniker haben es wieder einmal geschafft, Musik auf höchstem Niveau zu bieten.

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