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Lokale Ausnahmen von der Maskenpflicht für Grundschüler müssen in Bayern genehmigt werden

Jugend forscht 2015

27.02.2015

Blicken statt klicken

„Eyegazing“ nennt die 14-jährige Julia Filimon ihr Projekt. Das Handy erkennt die Position der Pupille im Auge. Dadurch könnte man mit dem Auge einen Computer steuern.
Bild: Foto: Andreas Lode

Ein unvollendetes Projekt sorgte bei einer Gersthoferin für Gefühlschaos. Mit überraschendem Ende.

Siegessicher wirkte Julia Filimon vom Neusässer Justus-von-Liebig-Gymnasiums nicht gerade. „Ich bin ja nicht fertig geworden mit meinem Projekt“, hatte sie geklagt, als der Wettbewerb begann. Jetzt hat sie den Regionalwettbewerb von „Schüler experimentieren“ in der Kategorie „Mathematik/Informatik“ gewonnen. Dies ist die Juniorenwertung von Jugend forscht mit der Altersgrenze 14 Jahre. Ihr Ziel, Computer und Handys nur mit den Augen zu steuern, hat sie zwar nicht ganz erreicht. Aber die technischen Grundlagen dafür hat sie geleistet. Ihre Handy-App kann den Sitz der Pupille im Auge erkennen. Als nächstes soll die App Pupillenbewegungen erkennen – und die dann in digitale Befehle übersetzen. Als Siegerin ist sie für den Landeswettbewerb am 27. und 28. April in Dingolfing qualifiziert.

Auch David Klimenko, Adrian Wirth (beide Gersthofen) und Florian Hieber (Rehling) dürfen jubeln. Das Trio vom Gersthofer Paul-Klee-Gymnasium erreichte mit seinem Anti-Schärfe-Kaugummi in der Kategorie „Jugend forscht – Chemie“ den dritten Platz. Ebenfalls als Dritte aufs Treppchen schaffte es Sara-Luisa Reh aus Stadtbergen in der Kategorie „Jugend forscht – Physik“. Mit ihrer Brennstoffzelle und einem Elektrolyseur hatte sie einen Stromspeicher gebaut. Für die Schülerin vom Augsburger Maria-Stern-Gymnasium ist ein guter Speicher das Hauptproblem der erneuerbaren Energien. Einen Sonderpreis erhielt Marvin Klinger.

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