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Neujahrsempfang

10.01.2010

Bonstetten plant einen Kindergarten-Neubau

2009 war das Jahr der Weichenstellung, 2010 soll das Jahr der Investitionen werden. "Wir haben Großes vor", kündigte Bonstettens Bürgermeister Anton Gleich beim Neujahrsempfang an. Von Angela David

Von Angela David
Bonstetten. 2009 war das Jahr der Weichenstellung, 2010 soll das Jahr der Investitionen werden. "Wir haben Großes vor", kündigte Bonstettens Bürgermeister Anton Gleich beim Neujahrsempfang vor rund 50 Bürgern und Gästen an, unter ihnen die Altbürgermeister Hubert Huber und Ludwig Gebele sowie Pfarrer Manfred Lochbrunner. "Ein lang gehegter Wunsch aus den vergangenen Jahren" gehe mit der Bohrung eines neuen Brunnens am Rande des Staufenbergs in Erfüllung.

Laugnabrücke wird später fertig, dadurch aber günstiger

Ein leises Kichern ging durchs Publikum, als Gleich das zweite Großprojekt für dieses Jahr nannte, die neue Laugnabrücke. Diese sollte nämlich bereits 2009 fertig sein, aber "die zu gute Auftragslage bei den Brückenbauern ließ uns warten", erklärte Gleich, konnte aber gleichzeitig vermelden, dass der Aufschub der Gemeinde eine kräftige Preissenkung bescheren wird. "Wenn dann noch der versprochene Staatszuschuss fließt, kommen wir gut weg." Hier erwartet die Kommune 200 000 Euro vom Freistaat.

Bonstetten plant einen Kindergarten-Neubau

Das "größte und richtungsweisende Projekt" in diesem Jahr wird jedoch der Neubau eines Kindergartens mit Krippe. "Das wird für Bonstetten einen Schub bringen und mehr junge Familien anziehen", ist Gleich überzeugt. Ein passendes Grundstück hat die Kommune in der Hasenbergstraße erworben, eine Maximalförderung gibt es aus dem Konjunkturpaket II. Beim Kindergarten könne man dann eine Langzeitgruppe bis 16 Uhr anbieten.

Bürgermeister Anton Gleich sagte beim Neujahrsempfang, mit dem neuen Kindergarten könne man den sinkenden Einwohnerzahlen von Bonstetten entgegen wirken und die Infrastruktur ausbauen. Das Thema wird den Gemeinderat auch in seiner heutigen Sitzung beschäftigen. Für dieses Jahr kündigte Gleich einige Höhepunkte an, etwa das Kulturprogramm im Holzwinkel zusammen mit Welden, Adelsried, Emersacker und Heretsried mit "Aufspiel'n beim Wirt" oder einem Freiluft-Kino. Außerdem steht der neue Mehrzweckplatz in der Ortsmitte für Eislaufen, Basketball und vieles mehr zur Verfügung.

Zu Engagement im Dorf und im Verein ermuntert

Nach seiner Neujahrsansprache überreichte Bürgermeister Gleich die Jungbürgerbriefe an sechs junge Erwachsene und ermunterte sie zum Engagement in ihrem Dorf und in den Vereinen, "um in einer immer anonymer werdenden Gesellschaft Spuren zu hinterlassen". "Alles klar!" schallte es dann passenderweise laut aus dem Treppenhaus in den Saal hinauf, was die Gäste herzlich lachen ließ. Der Bürgermeister hingegen war überrascht, dass seine Ratschläge so unerwartet von einem Unbekannten bestätigt wurden. Bei einem Gläschen Sekt und der Musik der Trompeter Roland Fladerer und Markus Mayr plauderten die Gäste noch lange angeregt weiter.

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