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Büchertreff

03.11.2016

Büchereien sind Orte der Begegnung

Von links nach rechts: Peter Hart (Diözesanbibliothekar), Dirk Pelzeter (Büchereileiter Kutzenhausen), Claudia Hefele, Silvia Kugelmann (Bürgermeisterin von Kutzenhausen), Brigitte Schwotzer.
Bild: Gemeindebücherei Kutzenhausen

In Kutzenhausen bespricht Kreisarbeitsgemeinschaft von Bibliotheken künftige Veranstaltungen

Büchereiarbeit ist modernes Ehrenamt. Das ist das Ergebnis des Büchereitreffs der Kreisarbeitsgemeinschaft in Kutzenhausen. Zweimal jährlich treffen sich die Büchereileitungen oder deren Vertretungen beziehungsweise Mitarbeiter jeweils in einer der Büchereien im Landkreis Augsburg. Die meisten Büchereien haben einen kirchlichen oder auch kommunalen Träger und sind dem in München angesiedelten St.-Michaels-Bund angeschlossen. Im Namen des Sprecherteams der Kreisarbeitsgemeinschaft begrüßte deren Sprecher Adalbert Sedlmeier die Teilnehmer zum „Büchereitreff“ und begleitete die Veranstaltung als Moderator.

Dirk Pelzeter, Büchereileiter der Gemeindebücherei Kutzenhausen, stellte die Arbeit der Bücherei und des Teams vor. Als Vertreter der Träger der Kutzenhauser Bücherei hob Bürgermeisterin Silva Kugelmann das wichtige Engagement der ehrenamtlichen Tätigkeit hervor, aber auch die Aufgabe der Bücherei als Ort der Wissensvermittlung, Begegnung und Gemeinsamkeit. Eine Bücherei habe in den Kommunen auch einen gesellschaftlichen Auftrag.

Diözesanbibliothekar Peter Hart erläuterte die Neuigkeiten vonseiten des St.-Michaels-Bundes und der Diözese Augsburg. Er selbst lebt seit vielen Jahren in der Gemeinde, und für ihn sei damals die Existenz einer Bücherei ein Standortvorteil gegenüber anderen Kommunen gewesen, hierherzuziehen.

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Besprochen wurden Veranstaltungen zum Jahr der Reformation, zur Seniorenarbeit, zum Monat der Spiritualität. Zum Jahr der Reformation werden unter anderem Lesungen und Buchvorstellungen folgen. Eine überkonfessionelle Arbeit, die ohnehin in den Büchereien stattfindet, wird dabei nochmals erweitert.

Da Senioren ein großer und nachträglich wachsender Anteil der Leserschaft werden, müssen hier je nach örtlichen Gegebenheiten zusätzliche Angebote erarbeitet und umgesetzt werden. Darin war sich das Gremium genauso einig wie beim Vorsatz, aus dem „Monat der Spiritualität“ (November) mehr zu machen als „Stuhlkreise mit Kerze und Blume in der Mitte“.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden in der Bücherei, die bereits im vergangenen Jahr ihr 20. Jubiläum feierte, mehrjährige Mitarbeiterinnen für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt: Claudia Hefele (zehn Jahre tätig), Brigitte Schwotzer (fünf Jahre), Petra Deller (fünf Jahre). (AL)

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