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Zusmarshausen

18.11.2019

Bürgerliste Zusmarshausen stellt ihre Kandidaten vor

Die Kandidaten: (von links) Michael Tartsch, Elisabeth Jandl-Zacher, Karin Möckl, Florian Kleinheinz, Andrea Müller, Marcus Bermeitinger, Julia Stöhr, Stefan Vogg, Stefan Wintzen, Anne-Catherine Stegmüller, Bernhard Christl, Harry Juraschek, Simon Bunk und Susanne Hippeli.
Foto: Bürgerliste

Stefan Vogg will neuer Rathauschef in werden. Hauptberuflich hat er bereits mit einem Etat von 50 Millionen Euro zu tun. Was er verändern möchte.

Stefan Vogg ist bei der ersten Nominierungsversammlung der neuen Bürgerliste offiziell und einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten nominiert worden. Zuvor hatte der amtierende Marktgemeinderat und Dritte Bürgermeister von Zusmarshausen erklärt, dass er sich um das Amt des Rathauschefs bewerben will.

Der 51-jährige Handelsfachwirt, der seine Ausbildung mit dem Meisterpreis der bayerischen Staatsregierung abschloss, arbeitet als Stellvertretender Abteilungsleiter im Bereich Zentraleinkauf des Universitätsklinikums Augsburg. In seinen Aufgaben- und Verantwortungsbereich fällt auch der Wirtschaftsplan des Uniklinikums mit einem Beschaffungsvolumen von über 50 Millionen Euro. „Ich weiß, was für eine gute Haushaltsführung notwendig ist: Kosten, die nicht aus dem Ruder laufen, der finanzielle Spielraum einer Gemeinde ist das Herzstück jeden Handelns. Ohne Geld keine Maßnahmen“, betonte Stefan Vogg in seiner Nominierungsrede. Zusmarshausen werde seiner Meinung nach „verwaltet, nicht gestaltet“.

„Es läuft einfach nicht rund“

Zahlreiche Gemeinderatsbeschlüsse würden schon seit Jahren nicht umgesetzt. Die Gewerbegebietserweiterungen in Wollbach und an der Geißweghülle (hinter Sortimo) liefen nur schleppend und verteuerten sich stetig. Große Projekte wie die Neugestaltung des ehemaligen Zusamklinikgeländes seien kein Thema mehr. „Es läuft einfach nicht rund“, stellt Vogg fest.

Dass soll sich ändern. Auch bei den verschiedenen Kinderbetreuungseinrichtungen brauche es eine bedarfsorientierte Vorplanung, und kein „hektisches Handeln“, wenn dann zu wenige Plätze zur Verfügung stehen. Dringend benötigt werde auch ein Seniorenbeirat, der Informationen der Sozialstation, dem Seniorenzentrum, der Seniorenbeauftragten und des Marktes bündelt. „Seniorengerecht ist mehr als nur abgesenkte Gehsteige“, so Stefan Vogg. Eine wichtige Rolle spielen für ihn auch die Vereine. Er will eine zentrale Anlaufstelle für Vereine in der Gemeinde einrichten, die unter anderem beitragsfreie Rechtshilfe, zum Beispiel in Fragen der Datenschutzgrundverordnung stellt, oder bei Schwierigkeiten der räumlichen Unterbringung hilft.

Anschließend erfolgte die Nominierung der Listenkandidatinnen und -Kandidaten für den Marktgemeinderat. Die Listenplatzierung wurde noch nicht festgelegt, weil noch Gespräche mit potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern laufen. Die endgültige Liste soll am 12. Dezember auf einer zweiten Nominierungsveranstaltung beschlossen werden.

„Wir sind stolz auf unseren hohen Frauenanteil auf der Liste“, freut sich Harry Juraschek, Erster Vorsitzender der Bürgerliste Zusmarshausen. Es sei ein „starkes Team aus erfahrenen Gemeinderatsmitgliedern und engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus dem Zentralort und aus den Ortsteilen, das zusammen mit Stefan Vogg die Zukunft unserer Marktgemeinde tatkräftig gestalten will“.

Die Kandidaten der Bürgerliste

Die bisherigen Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge: Marcus Bermeitinger, Wollbach Simon Bunk, Vallried Bernhard Christl, Zusmarshausen Dr. Susanne Hippeli, Zusmarshausen Elisabeth Jandl-Zacher, Wörleschwang Harry Juraschek,- Wörleschwang Florian Kleinheinz, Zusmarshausen Karin Möckl, Streitheim Andrea Müller, Wörleschwang Anne Catherine Stegmüller, Zusmarshausen Dr. Julia Stöhr, Steinekirch Michael Tartsch, Wörleschwang Stefan Vogg, Streitheim Stefan Wintzen, Zusmarshausen. (AL)

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