1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Bürgermeister Manfred Brummer tritt nicht mehr an

Versammlung

01.02.2019

Bürgermeister Manfred Brummer tritt nicht mehr an

Manfred Brummer

Die Hälfte des Gemeinderates Allmannshofen wird 2010 nicht mehr kandidieren

Bei seiner vorletzten Bürgerversammlung gab es für Bürgermeister Manfred Brummer eine Rekordkulisse mit 165 Zuhören im Bürgersaal in Allmannshofen. Brummer stellte dabei klar, dass er sich bei den Kommunalwahlen 2020 nicht mehr aufstellen lassen wird.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Seit 2002 leitet Brummer die Geschicke in der nördlichsten Gemeinde im Landkreis mit 940 Einwohnern. „Nach 18 Jahren im Amt ist es an der Zeit, den Platz zu räumen“, sagte Brummer. Auch die Hälfte des achtköpfigen Gemeinderates will den Platz freigeben.

Die Suche nach einem Nachfolger wird ab Herbst dieses Jahres intensiviert. Eine Interessensbekundung für das Amt des Bürgermeisters liegt allerdings schon vor. Um wem es sich dabei handelt, wollte Brummer aber noch nicht verraten.

Bürgermeister Manfred Brummer tritt nicht mehr an

Einige personelle Änderungen wurden bereits umgesetzt. So ersetzte Florian Eser den in den Ruhestand verabschiedeten Gemeindearbeiter Lorenz Spengler. Für Alfons Kaiser ist nun Andreas Dennerlöhr für die Abwasserversorgung zuständig. Auch im Gemeinderat gab es bereits heuer eine Änderung. Da Bernhard Gerber seit Januar in der Verwaltungsgemeinschaft Nordendorf tätig ist und deshalb seine Aufgaben im Allmannshofer Gremium nicht mehr erfüllen darf, ist für ihn Sebastian Girstenbrei nachgerückt. Weitere Projekte im Überblick:

Im Ortsteil Kloster Holzen soll heuer mit den Bauarbeiten eines durchgängigen, barrierefreien Gehwegs begonnen werden. Außerdem wird die Bushaltestelle von der Verbindungsstraße nach Allmannshofen in das Innere des Ortes neben den Klosterladen verlegt. Die Vorbereitung zur Ausschreibung läuft. Die Bauarbeiten müssen zwischen dem Johannimarkt Ende Juni 2019 und 2020 erfolgen.

Zum 1. September 2019 endet die Trägerschaft des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) für die Kindertagesstätte in der Kirchberghalle in Allmannshofen. Aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses vom November 2018 übernimmt die Gemeinde die Trägerschaft und führt somit die „Kita am Kirchberg“ lückenlos weiter. 34 Kinder besuchen aktuell den Kindergarten inklusive Krippenkinder.

Einen Überblick über die aktuellen Belegungszahlen der Kirchberghalle gab der Zweite Bürgermeister Markus Stettberger. Die Mieterlöse steigerten sich die vergangenen Jahre kontinuierlich. „2018 haben wir über 11000 Euro eingenommen, für 2019 sind Stand jetzt schon wieder Einnahmen über 8000 Euro sicher“, so Stettberger.

Der vier Kilometer lange Rundwanderweg rund um Allmannshofen und Holzen inklusive Lauschtour-App ist laut Brummer „leider noch nicht endgültig fertig“. Die letzten Feinarbeiten wird Gemeindearbeiter Florian Eser fertigstellen.

Fast schon traditionell kann Bürgermeister Manfred Brummer neue Rekordzahlen von Eheschließungen in der Gemeinde verkünden. Vor allem die Bibliothek in Kloster Holzen ist ein Anziehungsmagnet für Paare aus Nah und Fern. 64 Paare in Holzen und drei Paare im Bürgerhaus trauten Brummer und sein Stellvertreter Markus Stettberger im vergangenen Jahr.

Was die Finanzen angeht, dürfen sich die Bürger in Allmannshofen auf ein gutes Jahr freuen. Weder eine Grundsteuererhöhung noch eine Erhebung von Straßenbaubeiträgen oder Kita-Gebühren sind für 2019 geplant.

Das Bayerische Rote Kreuz hat sich in der ehemaligen Schalterhalle der VR-Bank in der Kirchberghalle in Allmannshofen eingemietet. Jeden Donnerstag haben Bürger die Möglichkeit, die Beratungsstunde rund um die offene Behindertenarbeit zu besuchen. Auch gibt es für ältere Einwohner die Möglichkeit, sich einen BRK-Notruf entweder stationär oder per Armband einrichten zu lassen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren