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Ginsterweg

23.06.2017

Bürgermeister nimmt Wehr in Schutz

Konflikt um Bonstetter Wasserrohrbruch geht weiter

Ausdrücklich hinter die örtliche Feuerwehr hat sich Bonstettens Bürgermeister Anton Gleich gestellt. In einer Presseerklärung nimmt er die Feuerwehr gegen den Vorwurf in Schutz, beim Wasserrohrbruch im Ginsterweg Fehler gemacht zu haben. Die Wehr habe einen hohen Ausbildungsstand und habe sich „mehr als verdient um den Ort“ gemacht.

Wie mehrfach berichtet, waren im März 2016 Hunderttausende Liter von Wasser ausgetreten und hatten die Straße unterspült. Die Gemeinde spricht von 200000 Euro Schaden, und für den sollen die Anwohner in Form von Ausbaubeiträgen mit aufkommen, was in Bonstetten seit Wochen für Streit sorgt – so auch in der jüngsten Gemeinderatssitzung (wir berichteten). Betroffene wollen gegen Rechnungen von der Gemeinde klagen und fordern ein Gutachten.

Das wurde vom Gemeinderat abgelehnt. In dieser Sitzung wurden auch Vorwürfe in Richtung Feuerwehr laut, die Gleich nun zurückweist.

In der Erklärung des Rathauschefs heißt es: „Wenn jetzt Dieter Reuter, Vertretungsberechtigter des Bürgerantrages für den Wasserrohrbruch Ginsterweg, unsere Feuerwehr als den Schuldigen ausgemacht hat, dann kann ich dies nur mit größtem Befremden zur Kenntnis nehmen. Laut seiner Aussage auf der jüngsten Gemeinderatssitzung soll es einen Zeugen geben, der vor Gericht bestätigen würde, dass ein Feuerwehrverantwortlicher zugegeben hätte, beim Rohrbruch im Ginsterweg seien gravierende Fehler von ihnen gemacht worden. Diese Aussage ist falsch. Kein Führungsdienstgrad kann sich daran erinnern, sich jemals so geäußert zu haben.“ (AL)

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