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Bürgermeisterwahl: Wer tritt gegen Wörle an?

Bürgermeisterwahl: Wer tritt gegen Wörle an?
Kommentar Von Christoph Frey
18.09.2019

„Ich habe mit niemandem Streit.“

Diese simple Kernaussage und eine durch interne Grabenkämpfe geschwächte CSU genügten dem parteilosen Michael Wörle, um vor gut fünf Jahren Bürgermeister von Gersthofen zu werden. Was ein bezeichnendes Licht auf den damaligen Zustand der Stadtpolitik wirft. Die Konflikte von einst flackerten auch in den vergangenen fünf Jahren im Stadtrat immer wieder auf.

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Dennoch hat Wörle es geschafft, inhaltlich neue Akzente zu setzen und dafür Mehrheiten zu finden. Genannt sei hier nur die vorsichtig eingeleitete „Verkehrswende“, die im Ein-Euro-Ticket für den Nahverkehr ihren Ausdruck findet.

Beide Seiten können davon profitieren

Dass Freie Wähler und SPD/Grüne den Rathauschef, dessen Kurs sie im Stadtrat unterstützen, nun zum gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten erheben, ist keine große Überraschung. Beide Seiten können davon profitieren. Die drei Parteien hoffen mithilfe eines populären Spitzenkandidaten auf mehr Stadtratssitze und könnten so die Mehrheit von CSU und W.I.R. durchbrechen, die Wörle gelegentlich das Leben schwer macht. Doch ob diese Rechnung aufgeht, hängt von vielen Unbekannten ab. Eine der größten: Wen schickt die Konkurrenz gegen Wörle ins Rennen?

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel: Dreier-Bündnis setzt in Gersthofen auf Michael Wörle

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