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Jubiläum

10.02.2020

CSU Westheim feiert ihre 50 Jahre

Beim Jubiläum der CSU Westheim: (von links) Ortsvorsitzender Axel Salzmann, Bürgermeister Richard Greiner, Staatsministerin Carolina Trautner, Eduard Oswald und Klaus Hager.
Bild: Sigrid Wagner

Der Ortsverband entstand in turbulenten Zeiten. Die Gebietsreform prägte den Beginn. Einsatz für Demokratie

Auf 50 Jahre aktive politische Arbeit kann der CSU-Ortsverband Westheim zurückblicken. „Ein ganz besonderes Jubiläum und Anlass zur Freude“, so die frischgebackene Staatsministerin Carolina Trautner. Auch Eduard Oswald, ehemals deutscher Bauminister und ehemaliger Vizepräsident des Deutschen Bundestags, gratulierte zu einem halben Jahrhundert erfolgreiche Politik in Westheim und Neusäß.

Im Rahmen eines kleinen Festakts im Gewächshaus der Gärtnerei Reuss, musikalisch umrahmt durch die Gruppe Almpartie, zog Ortsvorsitzender Axel Salzmann Bilanz und erörterte die aktuell anstehenden Projekte in Westheim. Der Jurist Axel Salzmann ist seit 25 Jahren Vorsitzender des CSU-Ortsverbands, außerdem Stadtrat und war von 2008 bis 2015 Fraktionsvorsitzender der CSU in Neusäß. „Mein Dank gilt allen Mitgliedern, und zwar jedem Einzelnen, für das großartige ehrenamtliche Engagement und das gute Miteinander“, bekräftigte er.

Auch Bürgermeister Richard Greiner gratulierte. In den fünf Jahrzehnten habe der CSU-Ortsverband die Anliegen der Bürger engagiert vertreten. Durch behutsames Gestalten blieb der Charakter einer bevorzugten Wohnlage in Westheim erhalten. „Im wachsenden Ballungsraum Augsburg und mit Blick auf die Zukunft wird die traditionelle Kompetenz der CSU Westheim weiter gefragt sein“, versicherte Greiner. Der Neubau von Schule und Feuerwehr sowie das Städtebauförderprogramm „Neue Mitte Westheim“ sind große Projekte, die unmittelbar vor der Umsetzung stehen.

Gründungsmitglied Klaus Hager erinnerte sich an turbulente Zeiten, besonders als Westheim durch die Gebietsreform in Bayern seine Eigenständigkeit verlor. Am 1. Juli 1972 schlossen sich zuerst die fünf Gemeinden Hainhofen, Hammel, Schlipsheim, Neusäß und Westheim zur Einheitsgemeinde Neusäß zusammen. Im Juli 1972 wurde Klaus Hager zum zweiten Bürgermeister der Gemeinde Neusäß gewählt. Mit der zweiten Phase der Gebietsreform kamen dann 1978 noch Steppach, Täfertingen und Ottmarshausen hinzu. „Erst nach und nach ist dann wieder politische Ruhe eingekehrt“, so Hager. „Das waren keine einfachen Jahre nach der Gebietsreform“, erinnert sich auch Eduard Oswald, der damals Kreisvorsitzender der Jungen Union war und 26 Jahre dem CSU-Ortsverband Westheim angehörte. Sein eindringliches Plädoyer, sich täglich für die Demokratie und den Frieden einzusetzen, wirkte im Publikum nach. „Wir müssen alles tun, damit sich die Geschichte nicht wiederholt,“, mahnte Oswald. „Hinschauen - zuhören - sich kümmern“, so auch das Motto von Carolina Trautner. Das habe auch die CSU Westheim in den vergangenen 50 Jahren bewiesen und das sei besonders wichtig in Zeiten des Umbruchs. „Stabilität und der gesellschaftliche Zusammenhalt ist ein Auftrag für die Zukunft. Wohlstand, Frieden und Freiheit das höchste Gut“, so Oswald, und dafür müsse sich jeder entschlossen einsetzen. (sigw)

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