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CSU in Neusäß: Frauen nach vorne

CSU in Neusäß: Frauen nach vorne
Kommentar Von Regine Kahl
23.10.2019

Frauen in der Politik, eigentlich sollte dies längst selbstverständlich sein. Doch das ist es leider noch immer nicht. 

33 Prozent der Kandidaten auf der Stadtratsliste der CSU Neusäß sind weiblich. Mit der Nominierung von zehn Frauen liegt die Partei knapp unter der von ihrem Chef Markus Söder ausgegebenen Parole von 40 Prozent Frauen. Vor sechs Jahren standen in Neusäß nur sieben Frauen auf der CSU-Liste, bei der Wahl im Jahr 2008 waren es aber auch schon einmal zehn gewesen. Ein Quantensprung ist die Zahl alleine also nicht. Neu allerdings ist, dass die CSU viele Frauen auf gute und aussichtsreiche Plätze gesetzt hat. Sieben Frauen in der oberen Hälfte der Liste – das ist schon ein Statement.

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Frauen in der Politik, eigentlich sollte dies längst selbstverständlich sein. Doch ein Blick auf die Kandidaturen im Landkreis Augsburg für die Kommunalwahlen machen jetzt schon ein Trauerspiel absehbar. Frauen, die noch Bürgermeisterin werden wollen, sind leicht an einer Hand abzuzählen. Die Entwicklung schein hier wieder rückwärts zu gehen.

Mehr Frauen in der Politik – das ist aber nicht nur eine Sache der Parteien, sondern auch der Bürger selbst. Das Wahlrecht bei Kommunalwahlen ermöglicht es, gezielt seine Stimme auf Personen zu verteilen und damit Frauen nach vorne zu wählen. Wichtig wäre es dafür, dass das Interesse an der Wahl größer wäre. 2014 ging nur knapp die Hälfte der Neusässer zur Stimmabgabe. Zu oft verschenken auch die Frauen die Chance, wenigstens auf diese Weise ein Wörtchen für die Zukunft vor der eigenen Haustür mitzureden.

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