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Nordendorf

19.07.2019

CSU schickt Michael Thalhofer ins Rennen

Michael Thalhofer kandidiert für die CSU in Nordendorf.
Bild: D. Bader

Der Ellgauer will Bürgermeister in Nordendorf werden. Derzeit gibt es zwei Kandidaten für die Schöniger-Nachfolge

Nun stellt auch die CSU ihren Bürgermeister-Kandidaten für Nordendorf vor. Die Christsozialen schicken Michael Thalhofer ins Rennen. Das teilt der CSU-Ortsverband in einer Presseerklärung mit.

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Somit gibt es derzeit zwei Kandidaten für dieses Amt. Vor zwei Wochen hat Tobias Kunz von den Freien Wählern seinen Hut in den Ring geworfen. Ob es auch einen dritten Bewerber für den Chefsessel des Rathauses geben wird, ist derzeit unklar. Die Gruppierung SPD/Aktive Bürger sei noch im Findungsprozess. Das hatte vor kurzem der amtierende Bürgermeister Elmar Schöniger (SPD/Aktive Bürger) erklärt. Schöniger selbst wird nicht mehr zur Wahl antreten. In der Pressemitteilung der CSU heißt es, dass sowohl Thalhofer als auch seine Frau aus Nordendorf stammen. Der Familienvater von zwei Kindern betreibt einen KFZ-Betrieb in Ellgau. Trotzdem sei der 47-Jährige immer mit Nordendorf verbunden gewesen, teilt der CSU-Ortsverband mit. Im Musikverein spielt er seit über 30 Jahren aktiv. Daneben ist er ein Jahrzehnt Vorsitzender der CSU Nordendorf. In beiden Vereinen hat er derzeit den stellvertretenden Vorsitz inne. Des Weiteren gehört er dem Gemeinderat in Ellgau an.

Über 16 Jahre lang half Thalhofer bei der Organisation des Faschingsumzugs in Nordendorf. Hierbei war er das Verbindungsglied zwischen Organisation, Vereinen und Ämtern.

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Für Thalhofer ist der Nordendorfer CSU-Wahlslogan der vergangenen Kommunalwahl „Heimat mit Zukunft“ aktueller denn je. Zu seinem Wahlprogramm erklärt er: „Ich will die Attraktivität von Nordendorf erhalten, gleichzeitig aber Nordendorf modern gestalten. Dabei ist mir bewusst, dass ich dies nicht allein erreichen kann. Mein Anliegen ist es, für wichtige Projekte einen breiten Konsens in der Bevölkerung zu finden.“ Ein Kernpunkt seines Wahlprogrammss sei die Hochwasserfreilegung von Nordendorf. Seit Jahren komme diese nur schleppend voran, obwohl sie für die weitere Entwicklung des Dorfes eine elementare Bedeutung darstellt. Eine Nachverdichtung im Innenbereich sei mit Abschluss der Hochwasserfreilegung leichter umsetzbar. Die Schaffung von seniorengerechten Wohnungen sowie bezahlbarem Wohnraum liege ihm sehr am Herzen, so Thalhofer. Der Erwerb von Flächen für neue Baugebiete und Gewerbeflächen stehe auf seiner Agenda.

Den zweiten Schwerpunkt sieht Thalhofer auf dem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen. Hierzu zählen für ihn die Erhaltung und Erweiterung der Bahnverbindung, die Erstellung eines Energiekonzeptes für die Gemeinde sowie eine gute Versorgung vor Ort auch mit einheimischen Produkten. Die Förderung des regionalen Gewerbes steht für Thalhofer ebenfalls auf seinem Programm, um die Wertschöpfung so weit wie möglich in der Region zu behalten. Deshalb beabsichtigt er im Januar 2020 einen Regionaltag für Unternehmen aus der Region durchzuführen. Diese könnten ihre Produkte und Leistungsfähigkeit in Nordendorf präsentieren.

Thalhofer sagt: „Ich fühle mich für das Amt des Bürgermeisters bestens gerüstet.“ Aus Beruf, Gremien- und Kommunalarbeit könne er auf l Praxiserfahrung und ein weites Netzwerk zurückgreifen. Er erklärt, dass er über „den nötigen Biss und die Ausdauer“ verfüge, um die vielfältigen Aufgaben zu meistern. (AL/elhö)

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