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Musik

23.05.2019

Chor singt das Vaterunser in Swahili-Sprache

Ein beeindruckendes Konzert bot die Chorbande in der Pfarrkirche St. Laurentius. Modernes geistliches Liedgut und christliche Botschaften zogen sich als roter Faden in Musik und Texten durch den Abend.
Bild: Monika Mattzner

In der Chorbande gibt es einige Mutter-Tochter-Teams. Was die Konzerte so besonders macht

Seit 25 Jahren bewegt die Chorbande mit ihrer Musik. 1994 formierte sie sich aus der Ehinger Jugend und gestaltet seitdem Taufen, Hochzeiten oder Gottesdienste musikalisch. Regelmäßig lädt das Ensemble zu eigenen Konzerten ein. Martin Liepert leitet seit Beginn mit Herzblut den Chor. Viele Mitglieder der ersten Stunde sind bis heute aktiv dabei – mittlerweile gibt es sogar mehrere Mutter-Tochter-Teams.

Ein beeindruckendes Konzert bot die Chorbande nun in der Pfarrkirche St. Laurentius. Modernes geistliches Liedgut und christliche Botschaften zogen sich als roter Faden in Musik und Texten durch den Abend.

Mit ihrem Motto „BeWEGt“ luden die Sängerinnen und Sänger samt Band die Besucher ein, „sich von den Liedern bewegen zu lassen, Zeit mit Gott zu verbringen und die Welle der Freude an der Musik zu teilen“. Die sicht- und spürbare Begeisterung der Akteure sprang auf das Publikum über.

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Bedächtig bis schwungvoll waren die Stücke, sie setzten musikalisch-mitreißende Kontrastpunkte. Das Zusammenwirken von Chor, stimmgewaltigen Solisten und der Instrumentenvielfalt zeugte von der musikalischen Vielseitigkeit der Chorbande. Gemeinsam bildeten sie das Klangfundament und musizierten lebendig virtuos oder einfühlsam – je nach Charakter des Liedes. Aufwendige Licht- und Tontechnik verdeutlichten den professionellen Anspruch des Chores.

Mit dem Worship-Song „Awesome God“ zog die Sängerschar singend in die Kirche ein. Auf dem Programm standen dann Werke wie „Alleluja, du bist der Weg“, die Softballade „Bridge over Troubled Water“ oder das Lobpreis-Lied „Anker in der Zeit“. Weiter begeisterte „We Believe“ als gesungenes Glaubensbekenntnis sowie „Baba Yetu“ – das Vaterunser in Swahili-Sprache, die in Ostafrika gesprochen wird. Mehrmals waren die Konzertbesucher zum Mitsingen und -klatschen eingeladen.

Mit dem Segenslied „Segen schenkst du allen“ verabschiedeten sich die Akteure – und die Besucher erklatschten zwei Zugaben. Sie zeigten ihre Begeisterung auch durch großzügige Spenden: Der Erlös kommt dem Meitinger Verein Dachs-Kinder zugute.

Kaplan Sanoj Joy Mundaplakkel dankte der Chorbande für das besondere Konzerterlebnis: „Wunderbare Musik als Gebet und Lobpreis Gottes.“

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