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Landkreis Augsburg

30.11.2020

Corona-Zahlen: Sieben-Tage-Inzidenz fällt deutlich, ein weiterer Toter

Zum ersten Mal seit Anfang November ist im Landkreis Augsburg die Zahl der Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner unter die 200er-Marke gefallen.
Foto: Tom Weller, dpa (Symbolbild)

Die Neuinfektionen mit Corona in den letzten sieben Tagen gehen im Landkreis Augsburg deutlich zurück. Ein weiterer Mensch ist allerdings gestorben.

Zum ersten Mal seit Anfang November ist die Sieben-Tage-Inzidenz des Coronavirus unter die 200er-Marke gefallen. Seit den letzten Zahlen am Freitag ist diese Zahl von 211,9 auf 193,9 gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Landkreisbewohner in den letzten sieben Tagen positiv getestet wurden. Sie gilt als Maßstab für neue Maßnahmen gegen das Virus. Es handelt sich um den deutlichsten Rückgang in den letzten zwei Wochen.

Weniger Kranke, mehr Genesene. Ein weiterer Toter

Seit Freitag gab es 53 positive Corona-Tests. Damit wurden bis jetzt 3793 Menschen im Landkreis Augsburg positiv auf Corona getestet. Laut den Zahlen des Landratsamtes sind 3124 davon wieder genesen.

Über das Wochenende haben sich also 118 Menschen von der Infektion mit dem Virus erholt. Das lässt 643 aktuell Erkrankte, also 46 weniger als am Freitag. Im Laufe des Wochenendes ist ein weiterer Mensch im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind nun 26 Tote zu beklagen. 2205 Menschen befinden sich in Quarantäne. Auch diese Zahlen sind deutlich zurückgegangen und liegen um 393 niedriger als am vergangenen Freitag.

Nicht alle Gemeinden im Kreis Augsburg entsprechen dem Corona-Trend

Die Corona-Fälle im Kreis Augsburg verteilen sich allerdings nicht gleichmäßig, wie die Gemeindezahlen vom Freitag verraten. Es gibt in den kleineren, nördlichen Gemeinden Ehingen, Ellgau, Kühlenthal und Westendorf sowie in den kleinen Stauden-Orten Mickhausen, Mittelneufnach und seit dieser Woche auch Walkertshofen kaum Corona-Fälle.

Während die Zahlen in größeren Orten, wie Gersthofen, Stadtbergen, Königsbrunn und Bobingen, in der vergangenen Woche deutlich gesunken sind, sind die Zahlen in Zusmarshausen, Dinkelscherben, Welden, Diedorf und Fischach allerdings wieder gestiegen.

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