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Spende

18.10.2017

Damit Lebensmittel nicht verderben

Freuen sich über das neue Kühlfahrzeug für die Neusässer Tafel: (stehend von links) Oliver Streng (Lions Club), Johannes Hartmann (Vorstand Tafel), Monika Lacher (Kartei der Not), Bürgermeister Richard Greiner, Silvia Schröttle und Heidi Mittermeier (Tafel Neusäß); (sitzend von links) Anita Pöschl, Marika Müller (Lidl) und Sabine Zimmermann (Vorstand Tafel Neusäß).
Bild: Jutta Kaiser-Wiatrek

Die Neusässer Tafel kann sich über ein Kühlfahrzeug freuen

Die Neusässer Tafel hat ein neues Kühlfahrzeug bekommen. Offiziell wurde das Fahrzeug im Garten des Notburgaheims, wo auch die Tafel Neusäß ihre Heimat gefunden hat, im Beisein aller Sponsoren übergeben. Das Fahrzeug mit dem Kühlraum ist ein Gemeinschaftsprojekt von vier Geldgebern.

Zusammengelegt haben die Stadt Neusäß und der dort ansässige Discounter Lidl mit jeweils 10000 Euro. Das Leserhilfswerk der Augsburger Allgemeinen, die Kartei der Not, das bereits das erste Fahrzeug der Tafel Neusäß mit einer großzügigen Spende unterstützt hatte, übernahm 5000 Euro. Auch der Lions Club, der bereits für den Kauf des ersten Autos 3000 Euro gespendet hatte, brachte nochmals einen Scheck mit.

Die beiden Vorstandsmitglieder Sabine Zimmermann und Johannes Hartmann freuten sich über diese Spenden, die es den Mitarbeitern der Tafel Neusäß erleichtern werden, insbesondere in heißen Sommerzeiten auch schnell verderbliche Lebensmittel problemlos in den Geschäften abzuholen und zu transportieren. „Bisher verfügten wir nur über eine Kühlbox, mit welcher aber insbesondere an heißen Tagen die erforderliche Hygiene nicht mehr ausreichend aufrechterhalten werden konnte, da der Prozess des Einladens und Aussortierens oftmals sehr lange dauern kann“, erklärte Zimmermann.

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Die Tafel Neusäß hat es sich zur Hauptaufgabe gemacht, an bedürftige Personen Lebensmittel auszugeben, welche von Geschäften am Ort in großem Umfang gespendet werden.

Die Tafel Neusäß finanziert sich aber nicht allein aus Spenden, sondern auch von Mitgliederbeiträgen. Inzwischen haben sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter schon höchst professionell aufgestellt, tragen einheitliche Schürzen und sind stets darauf bedacht, durch eigene Initiative und Aktionen zusätzliches Geld einzunehmen. So haben sie nach der Erntedankandacht auf dem Wochenmarkt selbst gekochte Marmelade, Kräutersalz und selbst gefertigte Nackenkissen angeboten und damit stolze 630 Euro für die Zwecke der Tafel Neusäß eingenommen. Ein weiteres Projekt ist bereits auf dem Weg: ein Kochbuch, unter anderem mit internationalen Rezepten von den Flüchtlingen, die ebenfalls regelmäßig den Weg zu ihnen finden, soll entstehen. „Vielleicht schaffen wir es noch zu diesem Weihnachtsfest“, hofft Heidi Mittermeier, die mit viel Leidenschaft dabei ist. Fast können es die ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht glauben: In diesem Jahr konnte die Tafel Neusäß bereits ihr zehnjähriges Bestehen feiern, was mit einer Ausflugsfahrt an den Brombachsee gefeiert wurde. (jkw)

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