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Das Aus für den Engelshof ist ein herber Verlust

Das Aus für den Engelshof ist ein herber Verlust
Kommentar Von Regine Kahl
03.12.2019

Mit dem Aus für den Gasthof Engelshof geht ein besonderer Ort verloren.

Warum besonders? Der Engelshof war für den normalen Gast nur per Rad oder zu Fuß zu erreichen ist, ab und zu kamen Besucher in der Pferdekutsche. Die Zufahrten, aus welcher Himmelsrichtung auch immer, sind für Autos gesperrt. Wo gibt es das sonst noch in einer Gesellschaft, in der das Auto eine zentrale Rolle spielt. 59 Prozent der Bayern steigen am liebsten ins Auto, um etwas in der Freizeit zu unternehmen, hat eine aktuelle Studie zur Mobilität ergeben.

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Die „autofreie“ Zone machte den Engelshof mitten im Wald so romantisch und erholsam – ein wenig wie aus der Zeit gefallen. Hektik war ein Fremdwort. Es war ein besonderes Gemeinschaftsgefühl, wenn Wanderer und Radler nach einer Tour gemütlich beieinander saßen, wohlwissend danach nur wieder zu Fuß oder auf dem Rad weiter zu kommen.

Es war ein Ort, an dem der Mensch zur Ruhe kommt

Die Familie Wolf hat nun mitgeteilt, dass sie schweren Herzens aus gesundheitlichen Gründen mit der Traditionswirtschaft Schluss machen muss. Das ist ein Verlust für alle, die gerne in den Westlichen Wäldern unterwegs sind. Ein Ort, an dem der Mensch zur Ruhe kommt, ist verloren gegangen.

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