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Jungbürgerfeier

24.11.2018

Das Erwachsenenwerden feiern

Die Stadt Stadtbergen hieß ihre Jungbürger des Jahrgangs 2000 willkommen. Im Bild (von links): Zweiter Bürgermeister Michael Smischek, die Jungbürger Franziska Brendel und Dominik Wittek, Dritte Bürgermeisterin Bärbel Schubert und Bürgermeister Paul Metz.
Bild: Ingrid Strohmayr

Stadtbergen veranstaltet einen Empfang für die 193 Jugendlichen, die im laufenden Jahr ihren 18. Geburtstag feiern

Eva Erhardt und Sarah Flagner freuen sich über die festliche Veranstaltung: „Eine tolle Geste der Stadt Stadtbergen gegenüber uns Jungbürgern. Es ist schon cool, dass wir als junge Erwachsene in so einem festlichen Rahmen begrüßt werden.“

Mit Handschlag begrüßte Bürgermeister Paul Metz die eingeladenen Jugendlichen des Jahrgangs 2000 zur diesjährigen Jungbürgerfeier. Auch die beiden Stellvertreter Michael Smischek und Bärbel Schubert hießen die jungen Gäste bei einem Gläschen Sekt oder Orangensaft im Foyer des Bürgersaals willkommen, der dem Anlass entsprechend elegant dekoriert war. Paul Metz: „Wir gratulieren herzlich zur Volljährigkeit, die nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten mit sich bringt. Mein Wunsch ist es, dass unsere Jungbürger selbstbewusst, aber auch mit Optimismus in die Zukunft gehen.“

Ein Aspekt, auf den auch Stadtjugendpflegerin Katrin Jalil, die den Abend moderierte, einging. Sie fragte die Jugendlichen: „Aber was bedeutet denn jetzt der 18. Geburtstag für jeden Einzelnen von euch?“

Endlich wählen dürfen, weggehen, solange man will, richtig Party machen, die eigenen Entschuldigungen für die Schule unterschreiben, alleine Auto fahren ohne den nervigen Papa, lauten die Antworten der Jugendlichen. Und Jalil ergänzt: „Und dann, da muss wohl jeder durch: Entscheidungen treffen, wie es nach der Schule weitergeht, Ausbildung oder Studium, aber in welche Richtung soll es gehen, was kann ich besonders gut und was möchte ich genau in meinem Leben machen?“

Aus ihrer Sicht hätten die Jugendliche heute nicht nur die Schwierigkeit, dass ihnen so viele Möglichkeiten hinsichtlich der Bildung und Weiterbildung offenstehen. Sondern sie hätten auch die Chance, sich ihr Leben lang weiterzubilden und nochmals in eine ganz andere Richtung zu gehen. „Egal für was ihr euch entscheidet, meines Erachtens ist es einfach, dass ihr euch selbst treu bleibt und das macht, was ihr denkt, was für euch das Richtige ist“, lautet der Appell der Jugendpflegerin.

Zum Festakt überreichten Vertreter der Stadt den jungen Erwachsenen Bürgerbriefe, das Grundgesetz und eine Fair-Trade-Rose. Nach dem gemeinsamen Singen der Hymnen gab es zudem ein kleines Geschenk in Form eines Kugelschreibers mit Stadtlogo samt passendem Schlüsselanhänger. Die Überraschung des Abends: eine Tombola mit Wertscheinen der Stadtberger Geschäftswelt. Im Foyer stellte die Stadt zur Freude der Jungbürger und Jugendräte eine Fotobox auf, die lustige Schnappschüsse aufnahm. Die musikalische Begleitung kam von Crosspop, die mit umarrangierten Jazz- und Popklassikern wie „Easy“ von Cro auf der Bürgersaalbühne begeisterten. Abgerundet wurde das Event mit einem Drei-Gänge-Menü. Darüber freute sich Alexander Haselbeck, der fast traurig war, dass er seinen eigenen Jungbürgerabend 2017 verpasst hatte. Sein Freund Eric Hebenstreit lud ihn kurzerhand als Begleiter ein und so kam er verspätet doch noch in den Genuss des Empfangs, der ihm gut gefiel.

Mit am Tisch saß auch Simon Holzhauser, der es toll fand, dass er alte Freunde aus der Schule und dem Ferienprogramm wiedersah. „Ich habe doch einige aus den Augen verloren, so haben wir einige lustige Kindheitserlebnisse austauschen können.“ Auch Sophia Simon war begeistert von der Feier: „Ich habe mich darauf gefreut. Meine Schwester hat mir vorgeschwärmt, wie schön der Abend ist, natürlich auch um alte Freunde aus Grundschule wiederzusehen. Nur die Musik war etwas zu laut, um ausgiebig ratschen zu können.“

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