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Stadtbergen

09.04.2015

Das Geheimnis der ungeteerten Straße an der B17

Hier ist die B17 nicht fertig. Nach Auskunft des Staatlichen Bauamts wird das auch noch eine Weile so bleiben. Denn der Ausbau hängt an mehr.
Bild: Marcus Merk

Zwischen der B17-Ausfahrt Stadtbergen und der Leitershofer Straße sind seit Jahren 100 Meter Straße unbefestigt. Warum das so ist – und erst mal so bleibt.

Es ist eine Straße, die eigentlich gar keine ist: Zwischen der B17-Ausfahrt Stadtbergen und der Leitershofer Straße gibt es seit Jahren einen rund 100 Meter langen Bereich, der nicht fertig ist und wie ein Schotterstreifen aussieht. Nach Auskunft von Johannes Fischer vom Staatlichen Bauamt Augsburg wird das auch erst einmal so bleiben.

Denn der nicht fertiggestellte Bereich liegt mit dem Lärmschutz zusammen, den die Stadtberger für den Norden der B17 seit einigen Jahren vom Bund fordern. Wie dieser letztlich aussehen wird, ist seit dem Jahr 2011 unsicher: Damals leitete der Stadtrat rechtliche Schritte gegen den Planfeststellungsbeschluss des Bauamtes ein, weil diese nach Ansicht des Stadtrates nicht genügend Schutz vor Feinstaub und Emissionen bieten. Die Forderung des Stadtrates: Der Bund soll eine komplette Einhausung bauen, um einen rundumfassenden Schutz zu bieten. Dass es soweit kommt, ist derzeit unwahrscheinlich: Eine entsprechende Petition scheiterte, Planungssicherheit gibt es aber längst noch nicht. Was das nun mit den 100 Metern Fast-Straße zu tun hat?

Das erklärt Johannes Fischer: „Wir haben in diesem Bereich zwar schon die Lärmschutzwand gebaut. Viele andere Maßnahmen sind aber davon abhängig, wann wir Planungssicherheit auf dem anderen Teilstück der Bundesstraße haben.“ Das bedeutet: Erst wenn klar ist, wie der Lärmschutz an der B17 bei Stadtbergen aussieht, wird mit andere Arbeiten begonnen.

Leitet die Stadt weitere rechliche Schritte ein

Eine der Maßnahmen betrifft eben auch den unfertigen Straßenzug: Hier soll einmal Flüsterasphalt kommen. „Wir wollten hier nichts einbauen, was wir dann später wieder rausreißen müssen“, erklärt Fischer.

Bis zu welchem Zeitpunkt hier eine Entscheidung gefallen ist, ist unklarer denn je: Als gut möglich gilt, dass Stadtbergen weitere rechtliche Schritte einleitet.

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