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Dorferneuerung

25.01.2019

Das Gemeindezentrum ist das Herzstück

Die Gemeinde Ehingen rüstet sich für die Zukunft und schafft mit dem Dorferneuerungsprojekt ein Gemeindezentrum. Das Bild zeigt den Blick aufs Kinderhaus (ehemalige Schule). Auf der Nordseite wird der Neubau angeschlossen.
Bild: Monika Matzner

In Ehingen wird sich in der Ortsmitte einiges ändern. Dafür gibt es Zuschüsse

Die Dorferneuerung in Ehingen geht voran – mit der Bekanntgabe der Fördersumme vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) ist ein weiterer wichtiger Schritt erfolgt für das Projekt „Errichtung eines Gemeindezentrums mit Um- und Anbau der ehemaligen Schule“.

So sehen die Pläne dafür aus: Die Schaffung des neuen, barrierefreien Dorfzentrums umfasst den An- und Umbau des Kinderhauses (ehem. Schule), den Neubau einer Halle sowie die Außengestaltung des Geländes. Es entstehen Räume für Kinder, die Bürger und Vereine. Der Kindergarten im einstigen Schulgebäude wird erweitert, und ein Neubau einer Mehrzweckhalle rückt an das Bestandsgebäude. Hier soll es künftig Raum geben für sportliche Aktivitäten. Zudem dient die Mehrzweckhalle mit mobiler Bühne als Veranstaltungshalle, in der es Konzerte und Theaterstücke geben kann. Auch Musik- und Gesangsgruppen werden in diesem Neubau Nutzungsmöglichkeiten finden. Ein Mehrzweckraum, der Jugendlichen und älteren Bürgern gleichermaßen als Ort der Zusammenkunft zur Verfügung steht, sowie die Bücherei werden hier künftig für die Bürger nutzbar sein. Und auch der Schützenverein soll eine neue Bleibe finden.

Für dieses Projekt gibt es nun Fördergelder. Einen entsprechenden Bescheid in Höhe von 1,3 Millionen Euro übergab Christian Kreye, leitender Baudirektor ALE Schwaben, an Bürgermeister Franz Schlögel – im Beisein der Landtagsabgeordneten Georg Winter (CSU) und Fabian Mehring (Freie Wähler) sowie Gemeinderäten und Vertretern der Verwaltungsgemeinschaft Nordendorf. Kreye bezeichnete das entstehende Dorfzentrum als „die Zentrale“ für alle gemeinschaftlichen Aktivitäten am Ort: „Die Gemeinde schafft mit diesem Zukunftsprojekt die Möglichkeiten zur Begegnung und Stärkung der Dorfgemeinschaft. Dies wiederum fördert die Vielfalt ihrer Heimat.“ Bürgermeister Franz Schlögel zeigte sich sehr erfreut über die kräftige Finanzspritze, denn der Multifunktionsbau, von dem auch noch kommende Generationen profitieren werden, sei für die Gemeinde ein finanzieller Kraftakt mit kalkulierten Kosten von rund 4,9 Mio Euro. „Sinnvoll und richtig“ nannte Winter den Zukunftsschritt, die Ortsmitte mit Leben zu füllen. Mehring lobte „den Mut und das Engagement der kleinen Gemeinde für diesen großen Schritt“.

Neben der zugesicherten Fördersumme von 1,3 Mio Euro erhofft sich die Gemeinde auch Fördermittel für den Kita-Bereich. „Hier müssen wir noch die Zustimmung der Regierung von Schwaben abwarten“, fasste es Bürgermeister Schlögel zusammen, bevor die nächste Etappe „Ausschreibungen“ begonnen werden könne.

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