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Gersthofen

08.10.2019

Das Gersthofer Römertor ist ein teures Pflaster

Die Bauarbeiten am neuen Wohnquartier Römertor an der Augsburger Straße in Gersthofen laufen auf Hochtouren. Wer sich hier einkaufen möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen.
Bild: Marcus Merk

Für die Wohnungen auf dem früheren Praktikergelände in Gersthofen müssen Käufer viel Geld hinlegen. Was sie dafür bekommen.

Lang stand auf dem Grundstück an der Augsburger Straße in Gersthofen das leere, vergammelnde Gebäude eines früheren Praktikermarkts. Heute ist es das mit Abstand größte private Wohnbauprojekt der letzten Jahre in Gersthofen: Am südlichen Stadtrand Gersthofens entsteht das Wohnquartier „Römertor“. Im Mai war erster Spatenstich, nun sind unter anderem sechs Kräne und zahlreiche Baumaschinen und Arbeiter dort beschäftigt. 

Bis voraussichtlich Ende 2021 sollen im Quartier Römertor acht Baukörper mit insgesamt 210 Eigentumswohnungen, davon 91 betreute Wohnungen, entstehen. Investor des Bauprojekts mit einem Gesamtvolumen von circa 65 Millionen Euro ist Alexander Nußbaumer mit seiner Firma Zima Immobilienentwicklung GmbH. Diese hat ihren Hauptsitz in Dornbirn in Vorarlberg sowie mehrere Niederlassungen im deutschsprachigen Alpenraum, darunter auch in München. 

Exklusive Penthouse-Wohnungen mit einer gehobenen Grundausstattung

Es entstehen auf einer Gesamt-Wohnfläche von 14200 Quadratmetern Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen sowie exklusive Penthouse-Wohnungen mit einer gehobenen Grundausstattung. Die zwischen 45 und 50 Quadratmeter großen Einzimmerwohnungen kosten zwischen 211000 und 225000 Euro – je nach Stockwerk oder ob ein Gartenanteil vorhanden ist. Die Dreizimmerwohnungen liegen zwischen 385000 und 390000 Euro für circa 85 Quadratmeter, 90 Quadratmeter mit Garten 410000 Euro. Vierzimmerwohnungen mit circa 115 Quadratmeter sind 508000 bis 512000 Euro teuer, mit 120 Quadratmetern und Garten sogar 538000 Euro.

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Jeweils ein Wohnriegel im Westen zur Augsburger Straße und im Norden zur angrenzenden Gewerbebebauung grenzen die Eigentumswohnungen in den zwischen vier- und fünfgeschossigen Punkthäusern im Zentrum und im Osten des Grundstücks ab. Ein siebengeschossiger „Turm“ im Südwesten ist das höchste Gebäude, danach werden die Häuser stufenweise der bestehenden Bebauung in der Umgehung angeglichen.

Auch betreutes Wohnen ist geplant

Von den 14200 Quadratmetern Wohnfläche entfallen 5200 auf das betreute Wohnen, das von den Johannitern gemanagt werden soll. Es befindet sich auf der Seite zur Augsburger Straße hin. Das Gebäude wurde bereits an die Hamburger HanseMerkur Grundvermögen AG verkauft. Die geplante Tagespflege soll auch Menschen von außerhalb des Wohnquartiers zur Verfügung stehen. Ein offener Mittagstisch soll dazu beitragen, dass die Menschen miteinander ins Gespräch kommen.

Abgerundet wird das Quartier mit einem kleinflächigen Service- und Gewerbeanteil von 1200 Quadratmetern Fläche.

Eine Tiefgarage mit circa 291 Stellplätzen und 21 Besucherstellplätzen, von denen 15 fürs Betreute Wohnen dienen, entsteht unter den Häusern. Für Wärme sorgen eine Gastherme sowie Solarthermie auf den Gebäudedächern.

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