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Gersthofen

22.10.2020

Das Gersthofer Wintermärchen fällt in diesem Jahr aus

Ein buntes Marktspektakel mit Schlittschuhbahn ist das Gersthofer Wintermärchen. Heuer findet es wegen Corona-Schutzmaßnahmen nicht statt.
Bild: Marcus Merk (Archivfoto)

Plus Wegen der Entwicklung in der Corona-Pandemie werden zahlreiche Veranstaltungen in Gersthofen abgesagt, darunter auch der Basar der Vereine. An Ersatz wird gefeilt.

Auf den Weihnachtsmarkt Wintermärchen müssen die Gersthofer in diesem Jahr verzichten. Weiter wurden am Mittwochnachmittag aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie zahlreiche städtische Veranstaltungen bis zum Februar 2021 abgesagt. Ob und welchen Ersatz es gibt, steht noch nicht fest.

Nach dem großen Stadtfestival Kulturina sowie einigen Vereinsjubiläen im Frühjahr, Sommer und Herbst trifft es nun den Rest des Jahres: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Bezug auf Corona, mussten die Verantwortlichen der Stadt Gersthofen und die beteiligten Partner alle kommenden Veranstaltungen nochmals neu durchdenken und entsprechend der aktuell gültigen Vorgaben planen. Grund sei vor allem der Schutz der Bürger, rechtfertigt Gersthofens Bürgermeister Michael Wörle diese Entscheidung.

Wintermärchen und mehr: Diese Veranstaltungen fallen wegen Corona aus

Vor diesem Hintergrund werden folgende Veranstaltungen der nächsten Wochen abgesagt:

  • ein Gourmet-Abend im Gasthaus Strasser (am Samstag, 24. Oktober)
  • der karitative Basar der Vereine (29. November), dessen Erlöse immer wieder der Städtischen Stiftung „Hilfe in Not“ zugute kommen.
  • der Margeritenball, der eine Haupteinnahmequelle der Stiftung bedeutet, war bereits vor Monaten aus dem Terminkalender der Stadt gestrichen worden.
  • leer bleibt der Rathausplatz auch, weil es heuer keinen WeihnachtsmarktWintermärchen“ mehr geben wird. Dass auf die Schlittschuhfläche verzichtet wird, das war schon länger klar.
  • auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten müssen sich die Senioren, deren Feier der Jubelpaare (11. Dezember) sowie die Seniorenweihnacht (12. Dezember) ausfallen.
  • der Bürgerempfang (17. Januar 2021)
  • das freizeitsportliche Schneetreiben (Februar 2021)

Stadt Gersthofen arbeitet an Alternativkonzepten

„Alternativkonzepte werden aktuell erarbeitet und geprüft“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Bürgermeister Michael Wörle sagt dazu: „Wir würden unseren Bürgern auch in diesen Zeiten gerne ein Stück weit Normalität bieten.“ Jedoch machten die aktuellen Zahlen und vor allem die unvorhersehbaren Entwicklungen der nächsten Wochen und Monate hier einen Strich durch die Rechnung. Die genannten Veranstaltungen müssen aus diesem Grund entfallen, drei davon jedoch nicht ersatzlos: „Für die Weihnachtszeit feilen wir aktuell an einem etwas anderem Konzept, als dem sonst bekannten Weihnachtsmarkt mit dem Basar der Vereine.“ In den nächsten zwei bis drei Wochen sollen dann konkrete Planungen mitgeteilt werden.

„Der Bürgerempfang, mit seinen bis zu 500 Besuchern, kann ebenfalls nicht im gewohnten Rahmen stattfinden“, so Wörle weiter. „Jedoch wird es hier eine Alternative geben. Gleiches gilt für das Schneetreiben, welches hoffentlich nicht gänzlich ausfällt, aber im Sinne von einem gemeinsamen sportlichen Ausflug zu einem anderen Zeitpunkt geplant werden soll.“ Auch hier verspricht der Bürgermeister in Bälde weitere Informationen.

Nach Stand am Mittwochabend geht das Team des Gersthofer Kulturamts davon aus, dass weiter gespielt werden kann.

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